Ja sagen zum Diabetes – und zu sich selbst

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Ja sagen zum Diabetes – und zu sich selbst

Sie sprüht vor Lebensfreude und nimmt andere Menschen in diese Freude mit hinein: Karima Stockmann. Die 37-Jährige musste nicht nur die Diagnose des Typ-1-Diabetes verkraften, sondern auch einen familiären Schicksalsschlag. Aber sie hat den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern nach positiven Wegen gesucht – und sie gefunden. Im Interview erzählt sie uns, wie alles kam, was sie heute tut und was sie anderen empfiehlt, um mit „Corona“ umzugehen.

Diabetes-Journal (DJ): Du bist ein sehr positiv denkender Mensch. Wie hat Dir das geholfen, als Du erfahren hast, dass Du Typ-1-Diabetes hast?
Karima Stockmann:
Ehrlich gesagt hat mich mein Diabetes erst zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Als mit 17 Jahren bei mir Dia­be­tes Typ 1 diagnostiziert wurde, war ich alles andere als selbstsicher und auch nicht auffällig optimistisch.

Ich war eben gerade dabei, erwachsen zu werden, mich selbst kennenzulernen, mich von den Vorstellungen von Familie und Freunden zu lösen und mir mein eigenes Bild von der Welt zu machen. Doch plötzlich war der Diabetes Mittelpunkt meines Lebens und ich habe mich anfangs irgendwie vom Leben betrogen und allein gefühlt. Ich habe sehr liebevolle, fürsorgliche Eltern und Freunde, doch letztlich wusste ja keiner so wirklich, was ich da gerade durchmache und was in mir vorgeht.

DJ: Was hat diese neue Herausforderung mit Dir gemacht?
Karima:
Erst durch die Auseinandersetzung mit meinem Diabetes habe ich meine Fähigkeit trainiert, in den meisten Situationen das Gute zu sehen, die „Geschenke des Alltags“ wahrzunehmen und Dinge in den Fokus zu nehmen, die mir ein Glücksgefühl schenken. Denn ich hatte einfach keine Lust mehr darauf, mich vom Diabetes fremdbestimmt und eingeschüchtert zu fühlen. Also hab’ ich geguckt, was mir neben all den Einschränkungen und Herausforderungen geblieben ist und Freude macht.

Ich habe gezielt danach Ausschau gehalten, was mir einen kraftvollen Ausgleich schenkt. Denn natürlich kann man einige Dinge nicht „schönreden“, das will ich auch gar nicht. Ich finde es wichtig, mich ärgern zu dürfen, traurig zu sein, auch mal wütend oder mutlos. Danach tanke ich aber auch wieder bewusst Kraft und Mut, indem ich das tue oder mir gönne, was mir kleine Erfolgserlebnisse oder Glücksgefühle schenkt, z. B. indem ich auch anderen bei ihren Herausforderungen helfe. Ganz im Sinne von: Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteiltes Glück ist doppeltes Glück! 🙂

DJ: Wie geht es Dir heute mit Deinem Diabetes, wie gehst Du mit ihm um?
Karima:
Vor 18 Jahren habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass mein Diabetes wieder weggeht. Heute gehört er einfach zum Alltag dazu und stupst mich wie ein Personal Trainer immer wieder an, wenn ich nicht fürsorglich genug mit mir umgehe. Ich merke ganz deutlich an meinen Blutzuckerwerten, wenn ich meine Yoga- und Meditationsroutine schleifen lasse, wenn ich mich mit einem beruflichen Projekt zu sehr stresse oder mir aufgrund der vielen, kleinen Verpflichtungen im Alltag zu wenig Zeit für mich selbst nehme.

Dann plane ich gezielt wieder mehr Zeit zum Meditieren, Sportmachen oder andere Hobbys ein, die mich ausgleichen – und siehe da, als Belohnung ist der Blutzucker wieder stabiler und es geht mir insgesamt besser. Ich bin meinem Dia­betes mittlerweile dankbar, dass er mich immer wieder erinnert und ermutigt, auf mich achtzugeben. Dadurch habe ich einen „gesünderen“ Lebensstil und somit wahrscheinlich einen gesünderen Körper, als ich ohne Diabetes hätte.

DJ: In Deinem Leben gab es ein weiteres, sehr herausforderndes Ereignis: Du hast Deine Schwester vor etwa 3 Jahren verloren. Wie hast Du es geschafft, dadurch nicht zu einem negativ denkenden Menschen zu werden?
Karima:
Ja, dieser Schicksalsschlag hat meine gesamte Familie sehr getroffen. Anfangs habe ich mich regelrecht selbst bemitleidet. Ich empfand es als unfair, dass das Leben nach all den Herausforderungen in der Vergangenheit nun noch einen oben draufsetzt und das Wohl unserer Familie auf die Zerreißprobe stellt.

Meine Tochter war gerade erst 4,5 Monate alt und ich wollte, dass sie trotzdem ein unbeschwertes erstes Lebensjahr erleben darf. Und so habe ich all das getan, was ich die Jahre zuvor gelernt und gelehrt habe: Ich habe von Tag zu Tag, von Moment zu Moment gelebt. Wenn ich mit meiner Tochter Zeit verbracht habe, habe ich komplett meinen Fokus auf sie gerichtet, auf meine Liebe, auf meine Dankbarkeit. Ich habe ihr fröhliches Wesen auf gewisse Weise gespiegelt und konnte so dennoch freudige Momente mit ihr erleben. Wenn sie schlief und der Rest der Familie versorgt war, ließ ich auch bewusst meiner eigenen Trauer ihren Raum. Nur wenn wir Gefühle mutig durchleben, können sie irgendwann weiterziehen – das weiß ich nun mehr denn je.

Auch hat mir dieser Schicksalsschlag ein weiteres Mal aufgezeigt, wie wichtig es ist, sein Glück nicht immer auf morgen zu verschieben, nicht immer zu warten, bis es leichter oder besser wird. Ich versuche, jedem Tag eigenverantwortlich Leben und Freude einzuhauchen. Mal gelingt es mehr, mal weniger, doch so ist jeder Tag lebenswert und ein kleines Geschenk.

DJ: Du nennst Dich „Lebensfreude-­Stif­terin“. Wie stiftest Du Lebensfreude?
Karima:
Seit 2011 verteile ich mit meinen „lebensfreude-­heute Botschaften“ regelmäßig Lebensfreude an meine Blog­leser von lebensfreude-­heute.de – früher täglich, heute 1- bis 2-mal im Monat. Aus diesem Herzensblog ist 2014 in Kooperation mit dem Groh-Verlag ein Mitmachbuch entstanden, das mittlerweile unter dem Titel „Ich bin ganz bei mir selbst“ komplett neu aufgelegt wurde und leicht umsetzbare, zeitgemäße Übungen, Challenges und Selbstreflexionsfragen beinhaltet.

Es stiftet die Leser dazu an, mitzumachen und die vorgestellten Glücksrituale in das eigene Leben zu integrieren. Auch bei meinen Vorträgen und Workshops, die ich auf Gesundheitstagen, Kongressen oder anderen Events halte, ist mir immer wichtig, meine Zuhörerinnen und Zuhörer direkt miterleben zu lassen, wie wir schon durch kleinste Übungen unser Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

Im Interview:


Karimas Buch „ch bin ganz bei mir selbst“ stiftet dazu an, die vorgestellten Glücksrituale direkt in das eigene Leben zu integrieren.

Ich bin ganz bei mir selbst – Kreatives Eintragbuch und Leitfaden für mehr Achtsamkeit
von Karima Stockmann, Groh Verlag; 3. Edition, 144 Seiten, ISBN-13 : 978-3848520817, 14,99 €

DJ: Dir geht es aber nicht nur um Lebensfreude, sondern auch um Mutmachen und Kraftgeben. Wie hängen diese Dinge zusammen?
Karima:
Wer die Lebensfreude in seinem Leben mehrt und sich dadurch innerlich ausgeglichener und stärker fühlt, hat auch mehr Kraft und Mut, um sein Leben nach seinen eigenen Bedürfnissen und Werten auszurichten. Dabei ist es nicht so wichtig, dass man jeden Tag gut drauf ist. Es geht eher um die „richtige Richtung“, um das Gefühl, ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu leben, das auf einem Fundament von Zufriedenheit und Vertrauen aufbaut.

Wer solch ein starkes Fundament hat, den haut kein Sturm im Leben so richtig um. Denn wir wissen dann tief in uns, dass nach jedem Sturm auch wieder Sonnenschein folgt. Und vielleicht gelingt es uns dann sogar, hin und wieder „im Regen zu tanzen“ …

DJ: Im Moment beherrscht das Thema Corona-Pandemie unser Leben. Welche Tipps möchtest Du aufgrund Deiner Erfahrung anderen für diese Situation geben?
Karima:
Die Corona-Pandemie und die zwischenzeitlichen starken Einschränkungen haben meiner Meinung nach ähnliche Effekte auf unser Wohlbefinden wie eine Diabetesdiagnose. Denn der Mensch hat das Grundbedürfnis nach Sicherheit und Selbstbestimmtheit – beides wird in solchen Situationen beschnitten. Plötzlich verändert sich unser Leben, ohne dass wir uns selbst dafür entschieden haben. Das verunsichert uns und wir fühlen uns überrumpelt.

Ich finde es daher wichtig, auch jetzt nach Möglichkeiten zu suchen, wie man wieder mehr Selbstbestimmtheit in sein Leben bringt – indem man z. B. neue Wege und Möglichkeiten der Kommunikation nutzt, die man vorher nicht brauchte, vielleicht sogar als überflüssig empfand, z. B. Video-Telefonie – ob mit den Liebsten oder der Diabetesberaterin.

Auch ist es jetzt umso wichtiger, sich bewusst zu machen, dass unsere Gesundheit zwar durch ein Virus zusätzlich bedroht sein könnte, dass wir aber auch sehr viel selbst dazu tun können, unser Immunsystem zu stärken und uns widerstandsfähiger gegenüber anderen Erkrankungen zu machen: im Wald spazieren, meditieren oder einfach bewusst atmen, ausreichend schlafen, sich reichlich Gemüse und Gewürze wie Ingwer, Thymian, Knoblauch und Zwiebeln gönnen, viel Wasser trinken. In der Summe macht das definitiv einen maßgeblichen Unterschied für unsere Gesundheit aus. Außerdem stärkt es die Nerven und gute Nerven können wir, glaube ich, gerade alle gut gebrauchen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Herzen alles Gute und freue mich, wenn ich mit meinem Blog und meinen Videos auf Instagram/Youtube (siehe Kasten oben) weitere Inspirationen verteilen darf.


Interview: Dr. med. Katrin Kraatz
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (11) Seite 44-46

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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • wolfgang65 antwortete vor 2 Tagen

      Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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