- Leben mit Diabetes
Kolumne | Zum guten Schluss: Ich packe meinen Koffer …
2 Minuten

Wie oft haben wir als Kinder “Ich packe meinen Koffer und nehme mit …” gespielt. Als jetzt nach der Corona-Pandemie die Reisen wieder häufiger wurden, fühlte ich mich erinnert – als ich das, was ich für meinen Diabetes immer mitnehmen muss, zusammensuchte.
Da ich eine Therapie mit automatisierter Insulin-Dosierung (AID) durchführe, muss das, was ich einpacke, alles dafür abdecken – in doppelter Menge. Als Erstes kommt in meinen Vorrat all das, was ich für meine Insulinpumpe brauche. Das Wichtigste ist das Insulin. Natürlich habe ich eine Patrone in meiner Insulinpumpe, aber diese reicht bekanntlich nur einige Tage. Entsprechend packe ich leere Insulinpatronen zum Aufziehen von Insulin ein, auch bei kurzen Reisen mindestens drei, falls welche defekt sind. Die Zahl der mitgenommenen Katheter entspricht der Zahl der Patronen.
Für die Kanülen rechne ich aus, wie viele ich bei einem Wechsel alle zwei Tage benötige – auch wenn ich die Kanüle bei gutem Sitz mal drei Tage liegen lasse. Hier ist mir die doppelte Menge besonders wichtig, denn wenn mir eine Kanüle starke Schmerzen bereitet, muss ich sie früher wechseln. Bei Teil 2 meines AID-Systems, den Sensoren zum kontinuierlichen Glukose-Monitoring (CGM), packe ich immer mindestens drei ein. Denn selbst, wenn ein Sensor sieben Tage hält, kann er vorzeitig ausfallen. Setzhilfe für den Sensor, Alkoholtupfer und Pflaster sind natürlich auch dabei.
In meinem Diabetes-Gepäck gibt es auch ein Backup, falls Insulinpumpe oder CGM-System mal komplett ausfallen. Dazu gehören ein Blutzucker-Messsystem mit Teststreifen, außerdem Einmalspritzen. So könnte ich im Notfall eine intensivierte Insulintherapie (ICT) durchführen.
Nicht im Vorrat, sondern im Tagesgepäck steckt ein weiteres Blutzucker-Messgerät mit Teststreifen. In der Tasche befinden sich auch eine Ersatz-Kanüle und zwei Einmalspritzen. Denn nichts wäre blöder, als wenn ich bei einer tollen Veranstaltung wäre, meine Diabetes-Technik ausfiele und ich ohne Insulin-Versorgung und Mess-Möglichkeit dastünde.
Sie sehen: Was den Diabetes angeht, befinde ich mich lieber auf der ganz sicheren Seite. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr mit vielen tollen und sicheren Reisen!

von Jana Einser
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2024; 73 (1) Seite 82
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uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 11 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 2 Tagen, 11 Stunden
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 4 Tagen, 8 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 10 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





