- Leben mit Diabetes
Neues Buch über Typ-1-Diabetes: „Das Unsichtbare sichtbar machen“
2 Minuten

Das, was nicht zu sehen ist, sichtbar machen – wie geht das? Sprachwissenschaftlerin Mirjam Eiswirth hat zusammen mit dem Künstler Alpo Honkapohja für die unsichtbare Erkrankung Typ-1-Diabetes einen kreativen Weg gefunden. Aus der Zusammenarbeit der beiden ist nun ein Buch entstanden.
Im Alltag müssen Menschen mit Diabetes allein mit ihrer Erkrankung zurechtkommen. So geht es auch Mirjam Eiswirth, die seit 25 Jahren Typ-1-Diabetes hat. Was liegt da näher, als zu schauen, wie andere mit dem Diabetes umgehen?
Zeichnungen, die Gefühle zeigen
Mirjam Eiswirth hat genau hingeschaut, und zwar auf ihre ganz eigene Art und Weise: Sie hat im Rahmen ihrer sprachwissenschaftlichen Promotion in Schottland 16 Menschen mit Typ-1-Diabetes zu Gesprächen eingeladen. Daraus entstanden ist ihre Doktorarbeit – und ein interessantes Projekt: Zu den Texten, die aus den Gesprächen entstanden sind, hat der Künstler Alpo Honkapohja Zeichnungen angefertigt und auf diese Weise die Gefühle aufgegriffen, die er in den Tonaufnahmen der Gespräche wahrgenommen hat.
Die Autorin und ihr Buch

Mirjam Eiswirth hat seit ihrem 5. Lebensjahr Diabetes. Sie ist in Deutschland aufgewachsen und hat für Studium und Promotion 6 Jahre in Schottland verbracht. Heute lebt und arbeitet sie in Essen. Der Finne Alpo Honkapohja forscht und zeichnet unter dem Künstlernamen „Valkea“ aktuell in Edinburgh (mehr auf Doodle Addicts und deviantART).
Hier können Sie das Buch „Das Unsichtbare sichtbar machen – Höhen und Tiefen im Leben mit Typ-1-Diabetes in 16 Porträts“ im MedTriX-Shop ansehen.
Im Diabetes-Journal und auf diabetes-online.de sind einige Textauszüge und Bilder aus diesem Buch-Projekt erschienen:
- Teil 1: „Ich muss nicht immer perfekt sein“, erschienen in Ausgabe 4/2021
- Teil 2: „Diabetes soll nicht mein Leben regieren!“, erschienen in Ausgabe 5/2021
- Teil 3: Wer Diabetes managen kann, kann (fast) alles!, erschienen in Ausgabe 7/2021
- Teil 4: Diabetes in der Familie …? „Jetzt schon!“, erschienen in Ausgabe 8/2021
- Teil 5: „Ich würde es ihm so gerne abnehmen“, erschienen in Ausgabe 9/2021
„Jedes Bild“, so Mirjam Eiswirth, „steht für einen einzelnen Aspekt der Geschichte, Persönlichkeit und Gefühlslage des Menschen, der im Text porträtiert wird. Die Gemälde zeigen damit die vielen Gesichter von Typ-1-Diabetes, die Texte stellen die Menschen dahinter und die Höhen und Tiefen in ihrem Leben mit Diabetes vor (…).“ So machen Mirjam Eiswirth und Alpo Honkapohja den sonst unsichtbaren Diabetes sichtbar.
Aus der Kombination aus Text und Bild ist nun neben einer Wanderausstellung ein hochwertiges, sehr schön und sorgfältig gestaltetes Buch entstanden. Zeichnungen und Texte stehen gleichberechtigt beieinander und ergänzen sich zu einem Gesamtbild des porträtierten Menschen. Da ist Donna, Mitte 20, Typ-1-Diabetes seit ihrem 11. Lebensjahr. Sie sagt: „Wenn ich das jeden Tag managen kann, kann ich (fast) alles tun.“ Oder Karen, 39 Jahre, Typ-1-Diabetes seit 20 Jahren, die sich wünscht: „Am besten wäre, wenn das einfach wieder wegginge.“
Nicht nur für Menschen mit Diabetes
Jede und jeder der 16 Porträtierten hat viel zu sagen, hat Einsichten gewonnen und Erfahrungen gemacht, die für andere Menschen mit Diabetes interessant sind – aber auch, so Mirjam Eiswirth, für Verwandte und Freunde und alle aus den Diabetesteams, die Menschen mit Diabetes als Ganzes wahrnehmen und unterstützen möchten.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (12) Seite 31
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uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 2 Tagen, 21 Stunden
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 4 Tagen, 19 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 20 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





