Laubers Kolumne: Was die Viren ein wenig schreckt – Tipps von der Heilpflanzenexpertin

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Laubers Kolumne: Was die Viren ein wenig schreckt – Tipps von der Heilpflanzenexpertin

Unser Kolumnist Hans Lauber hat für Sie praktische Tipps für den coronaren Alltag von der Freiburger Heilpflanzenexpertin Ursel Bühring eingeholt.

Wer meine Bücher kennt, kennt Ursel Bühring (s. Bild oben). Die Freiburgerin gründete die erste deutsche Heilpflanzenschule, ihre Bücher sind Standardwerke der Phytomedizin, vor allem das Werk „Alles über Heilpflanzen“. Für mein Buch „TDM Traditionelle Deutsche Medizin“ lieferte sie das Grundgerüst für die „Hausapotheke“ mit 30 heimischen Heilpflanzen, die sich selbst nutzen lassen.

Auf meinen Anruf hin nannte sie mir vier Tipps, die helfen können, sich vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus ein wenig mehr zu schützen. Wobei das natürlich keine heilenden Wirkungen sind, sondern praktische Winke für den Alltag.


Mundschutz

Da die Viren über Mund, Nase und Rachen in den Körper eindringen, ist eine physikalische Barriere hilfreich – und dafür eignet sich ausgezeichnet das Zistrosengewächs Zistrose, das besonders viele gesundheitsfördernde Polyphenole enthält. Damit die Viren im Rachenraum weniger gut andocken können, reicht ein Tee aus Zistrosenblättern nicht, sondern es empfehlen sich bei Aufenthalten unter vielen Menschen Lutschtabletten, etwa „Cystus Pandalis“. Das gewährleistet eine ständige Benetzung der Rachenschleimhäute. Solange Viren nicht andocken können und in die Zelle eindringen, können sie sich auch nicht vermehren.


Nasenschutz

Um ein Eindringen der Viren über die Nase zu bremsen, empfiehlt sich der Erkältungsspray „algovir“, dessen Wirkstoff aus Rotalgen einen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut bildet, in welchem sich die Viren verfangen können. Wer das Präparat nicht zur Hand hat oder nicht bekommt, kann die Nasenschleimhaut auch einfach vorbeugend mit einer Nasensalbe oder einem fetten Öl „pflegen“, wie etwa Kokosöl oder Olivenöl.

Auch ganz praktisch: Eine Packung Tempo öffnen, 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl hinein träufeln und eine Stunde einziehen lassen.


Handschutz

Sind Desinfektionsmittel für die Hände nicht zu bekommen, lassen sie sich als Übergangslösung auch selbst herstellen. Am Besten eignet sich dafür 70-prozentiger Alkohol aus der Apotheke. Es geht aber auch ein alkoholstarker Wodka – und so wird es gemacht: 80 Milliliter Alkohol plus 20 Milliliter fettes Öl, etwa Jojoba. In diese Emulsion werden 25 Tropfen Lavendelöl geträufelt, etwa von „Primavera“. Das Ganze vor der Anwendung auf die Hände immer kräftig schütteln! Das pflegt und desinfiziert zugleich.


Oberflächenschutz

Viele Menschen haben Angst, wenn sie in der Öffentlichkeit unterwegs sind – und diese Befürchtungen kann man mit kleinen lebenspraktischen Tipps lindern. Zum Beispiel mit handelsüblichen Feuchtigkeitstüchern, die oft in großen Packungen verkauft werden. Daraus rund 10 Tücher entnehmen, in eine kleine Plastiktüte geben, mit 2 Tropfen ätherischem Lavendelöl benetzen und rund eine Stunde einwirken lassen. Damit lassen sich Oberflächen, wie etwa Türklinken, feucht abwischen – und sie passen in jede Handtasche.



Kommen Sie gut durch die bewegten Zeiten!


von Hans Lauber

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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