Der Depression entgegentreten – und den Diabetes im Blick haben

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Der Depression entgegentreten – und den Diabetes im Blick haben | Foto: GettyImages – wildpixel
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Der Depression entgegentreten – und den Diabetes im Blick haben

Tritt eine Depression im Zusammenhang mit Diabetes auf, steht in der Therapie die Depression nicht isoliert da. Der Diabetes gehört immer mit in den Blick. Sein Management mit anzugehen, kann die Selbstwirksamkeit erhöhen und so die depressive Symptomatik reduzieren.

Der erste Schritt, um eine diagnostizierte Depression zu behandeln, ist eine Psychotherapie. Diese sollte auch das Zusammenspiel von Diabetes und Depression in den Blick nehmen, denn depressive Symptome und Angstzustände aufgrund von Belastungen durch den Diabetes bewirken, dass man sich nicht mehr so um den Diabetes kümmert, wie es gut für einen selbst wäre.

Deshalb empfiehlt sich, für die psychologische Behandlung eine Psychologin oder einen Psychologen zu wählen, die bzw. der auf die Behandlung der psychologischen Aspekte des Diabetes spezialisiert ist. In Deutschland gibt es extra dafür ausgebildete Fachkräfte: „Fachpsychologen/in DDG“. Eine Möglichkeit, diese Fachpsychologen zu finden, bietet die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) auf ihrer Website unter www.diabetes-psychologie.de/Psychotherapeutensuche.

In Rheinland-Pfalz gibt es außerdem in Zusammenarbeit mit der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz weitergebildete approbierte Psychologische Psychotherapeuten zu Psychodiabetologen bzw. Psychodiabetologinnen.

Belastungen durch Diabetes angehen

Themen der Psychotherapie, die sich speziell mit der Belastung durch den Diabetes, dem Diabetes-Disstress, befassen, können zum Beispiel die ständige Notwendigkeit der Glukose-Kontrolle, Gefühle der Frustration, Schuld und Hilflosigkeit im Umgang mit dem Diabetes und Gefühle der Isolation oder des mangelnden Verständnisses von anderen für die Herausforderungen des Lebens mit Diabetes sein.

Mehr zum Thema

Diabetes-Anker-Podcast: Wie Diabetes die Psyche beeinflussen kann – mit Psychodiabetologin Susanne Baulig

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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