Der Diabetes-Wetterbericht

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Community-Beitrag
Der Diabetes-Wetterbericht

Ein Gefühlssturm

Plötzlich findet man sich in Situationen wieder, in denen man sich immer wieder rechtfertigen muss und mit falschen Vorstellungen und Annahmen konfrontiert wird.

Dunkle Wolken im Leben mit Diabetes
Quelle: Huda Said

Problematisch wird es vor allem dann, wenn sich das Gespräch nicht halbwegs mit Humor nehmen und einem „Natürlich kenne ich den Onkel des Freundes deiner Cousine dritten Grades, das mit uns Diabetikern ist eh wie ’ne Sekte“ oder „Danke, ich probiere deinen geheimen Olivenöl-Trick mal beim nächsten Vollmond aus“ beenden lässt, sondern Einfluss auf unser alltägliches Leben hat. Ob nun auf dem Arbeitsplatz oder bei gemeinsamen Unternehmungen – durch Ausgrenzung, fehlende Rücksicht und Diskriminierung wird aus ein paar Wolken schnell ein Gefühlssturm. Deshalb hatten wir uns im Februar genau damit auseinandergesetzt und euch darum gebeten, eure Erfahrungen zu teilen.

Es sind Situationen, die einen frustriert und ein wenig hilflos zurücklassen – bevor man kopfüber in die Gedankenspirale stürzt. Reagiere ich zu empfindlich? Oder hätte ich mich sogar mehr dagegen wehren müssen? Was mache ich beim nächsten Mal?

Club der schlafenden Bauchspeicheldrüsen

Darüber zu sprechen, mag manchmal aus Sorge vor noch mehr Unverständnis schwierig erscheinen. Vielleicht will man dem Diabetes auch nicht noch mehr Aufmerksamkeit, noch mehr Raum geben. Nicht noch mehr darauf reduziert werden. Unser Körper zögert immerhin keine Sekunde, uns ständig daran zu erinnern, dass ein paar Zellen verschollen sind und wir gefälligst ihren Job übernehmen sollen. Wo soll man überhaupt anfangen zu erklären, wie unglaublich viel das fordert?  

Der Diabetes ist sehr geschickt darin, uns in eine Ecke zu drängen, in der es erscheint, dass wir mit unseren Problemen auf uns alleine gestellt wären.

Deshalb ist dieser Schritt notwendig, um Unterstützung füreinander finden zu können, und so schön die Erleichterung, wenn man auf Gemeinsamkeit stößt. Im Austausch lässt sich die Aufmunterung finden, die uns an anderen Tagen fehlt.

Deshalb soll es nun im März nicht nur um die Hürden gehen, die uns auflauern, sondern darum, wie wir sie trotzdem überwinden – selbst wenn es mit schlotternden Knien bei der Unterzuckerung des Jahrhunderts sein muss.

Was gibt euch Akzeptanz, Kraft und vor allem Motivation? Wie schafft ihr es, mit Rückschlägen und Niederlagen zurechtzukommen? Gibt es Gespräche, die euch besonders in Erinnerung geblieben sind? Wer steht euch zur Seite, auch wenn der Wetterbericht Weltuntergang prophezeit?

Regenschirme für alle

Das Leben mit Diabetes ist oft genug anstrengend, darüber aufzuklären noch komplizierter. Wir werden nicht immer alle Wolken am Himmel vertreiben können – aber wir müssen nicht alleine im Regen stehen bleiben.


Motivation aus der Gemeinschaft ziehen – so macht es auch Sheela: Sheelas Tagebuch #17 – Meine geheime Motivationswaffe

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  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Tagen, 12 Stunden

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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  • schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 2 Wochen

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/