Wohlfühlen in der „Sendepause“

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Community-Beitrag
Wohlfühlen in der „Sendepause“

Es ist Juli. Ich könnte nicht glücklicher sein, denn täglich scheint mir die Sonne ins Gesicht. Ich stehe gut gelaunt und mit einem Lächeln auf, freue mich auf den Tag, auf den Weg zur Arbeit, den ich mit dem Fahrrad fahre, auf die Stunden, die ich an der Isar sitze und die Zeit für mich genieße, und ganz besonders freue ich mich, wenn dabei der Diabetes mitspielt. Denn dann hat dieser Sendepause. Das ist das Thema diesen Monat, um das es geht.

Hat der Diabetes auch mal Sendepause?

Um ehrlich zu sein, ist das eine schwierige Frage, über die ich eine Weile nachdenken musste. Wie soll er denn mal eine Sendepause haben, wenn er doch zu mir gehört und wir 24/7 aneinanderhängen?

Ich konnte die Frage für mich folgendermaßen beantworten:

Der Diabetes ist wie ein Kleinkind. Es gibt Tage, an denen er unglaublich viel Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigt und mich von morgens bis abends beansprucht. Selbst nachts kann es sein, dass er sich da meldet und nach Zucker schreit. Ein Kind kann ich auch nicht schreien lassen und mir die Decke über das Gesicht ziehen. Ebenso wenig beim Diabetes.

Für mich persönlich hat der Diabetes dann Sendepause, wenn alles stimmt. Wenn ich morgens aufstehe und den Tag mit einem guten Blutzuckerwert beginne, dann kann ich für mich sagen: „Hey, super, das wird ein toller Tag.“ Ich brauche mir vorerst keine Sorgen zu machen, weil er zu hoch oder zu niedrig ist. Eine Sorge weniger – wie schön! Ich liebe solche Tage, na klar – wer denn nicht?

Der gute Start in den Tag

Auch von meiner Seite aus gehe ich mit dem Diabetes viel leichter um, wenn ich morgens schon mit einem guten Wert in den Tag starte. In dem Moment bin ich viel einfühlsamer und nehme mir mehr Zeit, als wenn der Tag nicht so nach Plan verläuft. Oft verstehe ich die Welt nicht mehr, wenn morgens auf meinem Messgerät ein Wert von 300 mg/dl (16,7 mmol/l) steht. Mein Kopf ist voller Fragen, die selbst ich mir oft nicht beantworten kann. Sehr anstrengend. Ich denke, dass das jeder von uns kennt, ganz egal ob Diabetiker/in oder nicht, stimmt’s?

Quelle: Pixabay

Es braucht keine Krankheit oder gesundheitliche Einschränkung, um sich gut oder schlecht zu fühlen und dementsprechend mit dem eigenen Körper umzugehen. Das können simple Dinge sein, wie der Schlaf. Habe ich gut geschlafen, etwas Schönes geträumt und werde morgens im Bett von der Sonne geküsst, geht es mir doch besser, als wenn ich etwas Beunruhigendes geträumt und dazu noch zu wenige Stunden Schlaf abbekommen habe. Gebt ihr mir da Recht?

Zusammenfassend kann jeder sagen: Heute ist Sendepause. Denn heute fühle ich mich in meinem Körper wohl. Ich habe alles, was ich brauche, ich bin zufrieden, ausgeschlafen und heute lasse ich nichts Negatives an mich ran. Ich sorge für mich, für mein Wohlbefinden, damit ich so, wie ich den Tag begonnen habe, ihn auch abschließen kann. Glüklich, zufrieden und mit einem guten Gefühl.

Ladet eure Batterien auf

Sorgt gut für euch und eure Gesundheit. Ohne die könnten wir vieles nicht. Die vielen Schritte, die wir täglich gehen, die schweren Einkaufstüten, die wir tragen, die vielen Gedanken, die uns in den Köpfen sitzen, das Wetter, all das sind Aspekte, die unseren Körper in Anspruch nehmen. Gönnt ihm auch mal eine Sendepause, wenn er sie braucht, und ladet die Batterien wieder neu auf.

Diabetes hin oder her, alles steht und fällt mit unserem Wohlbefinden.

Habt eine tolle Woche, ihr Lieben!

Eure Divya


Tine hat darüber geschrieben, wie man die Diabetes-Therapie durch sein eigenes Wohlbefinden beeinflussen kann: Ohne dich ist alles doof! Warum DU der wichtigste Faktor bei deinem Diabetes bist!

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  • moira postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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