2021 und Corona: Geduldig bleiben!

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2021 und Corona: Geduldig bleiben!

Das Jahr 2020 war vor allem eins: anstrengend. Nicht nur wir wünschen uns deshalb ein bisschen mehr Normalität in unserem Leben zurück. Auch Politikerinnen und Politiker mit Typ-2-Diabetes, die wir kurz vor dem Jahreswechsel zu ihren Gedanken befragt haben, geht es da wie uns. Alle 3 sind Mitglieder des Bundestages und dürften Ihnen schon aus dem Diabetes-Journal bekannt sein …

3 Politiker – 3 Fragen:


  1. Coronavirus-Pandemie mit Diabetes: Was fällt Ihnen dazu an persönlichen Erlebnissen ein
  2. Wie sieht Ihre Planung für den ­Jahreswechsel aus?
  3. Was wünschen Sie Menschen mit Diabetes für 2021 – auch in Hinblick auf COVID-19?

Dietrich Monstadt, MdB, CDU: „… dass das nächste Jahr ein besseres wird!“

  1. Glücklicherweise haben weder ich noch einer meiner Angehörigen sich mit dem Corona-Virus infiziert. Als Risikopatient habe ich mich aber von Beginn an strikt an die AHA-Empfehlungen gehalten, die Kontakte reduziert und versuche, das auch zukünftig zu beachten.
  2. Es werden für uns alle Feiertage, wie wir sie vorher noch nicht erleben mussten. Ich bin sehr froh, dass ich meine kleine Familie um mich haben darf und wir zu Hause feiern können. Als Vater eines 9-jährigen Sohnes hoffe ich, dass ich die Chance habe, mit ihm die Autorennbahn aufzubauen und zu spielen.
  3. Ich wünsche uns allen, dass das nächste Jahr ein besseres wird. Daher hoffe ich auf die baldige Zulassung des Impfstoffes, der uns mehr Sicherheit und hoffentlich unsere Normalität zurückbringen wird.

Kordula Schulz-Asche, MdB, Bündnis 90/Die Grünen: „… dass wir bald wieder unser normales Leben führen können“

  1. Natürlich muss man als Mitglied einer Risikogruppe besonders vorsichtig sein. Dabei helfen die AHA+L+A-Regeln.
  2. Wir feiern nur im engsten Familienkreis. Meine Tochter wird uns zum Essen überraschen.
  3. Menschen mit Diabetes wünsche ich, dass wir alle mit den AHA-Regeln, guten Test­strategien und baldiger Impfung schnell wieder unser normales Leben führen können.

Erich Irlstorfer, MdB, CSU: „Geduld im Umgang mit der aktuellen Situation“

  1. Im Rahmen der Pandemie zählen vor allem Diabetespatientinnen und -patienten zur Hochrisikogruppe. Deshalb gilt erhöhte Vorsicht!
  2. Verhältnismäßige Beschränkungen, Ver­zicht und erhöhte Vorsicht zum Schutz unserer Gesundheit sind seit dem Beginn der Pandemie feste Bestandteile des Alltags meiner Familie und mir. Gleiches wird leider auch für die kommenden Wochen gelten. Auch den Jahreswechsel werde ich im Kreise meiner engsten Familie, also meiner Frau und meiner beiden Kinder (9 und 17 Jahre) daheim verbringen. Lediglich meine Mama, die in einem Pflegeheim wohnt, wird von mir besucht werden. Kontaktbeschränkung ist die beste Prävention, auch wenn es schwerfällt.
  3. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen vor allem Geduld im Umgang mit der aktuellen Situation, viel Gesundheit und Gottes reichen Segen, aber auch mehr Verständnis und Rücksichtnahme seitens der Gesellschaft. Nur gemeinsam können wir die Corona-Herausforderung meistern.

Autorin:

Angela Monecke
Redaktionsbüro Angela Monecke
Kopenhagener Str. 74, 10437 Berlin

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (1) Seite 48-49

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 8 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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