Blutsbrüder – zeige Solidarität!

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© wir-sind-blutsbrueder.de
Blutsbrüder – zeige Solidarität!

Bundesweit ist die Diabetes-Kampagne „Wir sind Blutsbrüder“ gestartet, um allen, die tagtäglich Insulin spritzen und Blutzucker messen, zu mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz zu verhelfen. Es geht darum, sich solidarisch zu zeigen gegenüber Menschen, die Diabetes haben.

Menschen ohne Diabetes sollen sich solidarisch erklären, indem sie Blutsbruder oder -schwester eines Dia­betikers werden! Eine Blutsbrüderschaft besiegelt eine Freundschaft. Wir kennen dieses Ritual zum Beispiel zwischen Winnetou und Old Shatterhand.

Auf einen Blutsbruder kann man sich verlassen, er übernimmt Verantwortung – und das ist es, was Menschen mit Insulintherapie unbedingt brauchen: jemanden, der mit aufpasst, wenn der Blutzucker mal wieder Achterbahn fährt. Ein Diabetiker muss seinen Blutzucker im Auge behalten: Dieser darf nicht zu hoch ansteigen wegen möglicher Folgeerkrankungen; keinesfalls aber darf er zu tief sinken, denn eine Unterzuckerung ist ein akut lebensbedrohlicher Zustand!

Für viele Diabetiker ist das Fingerpiksen der nervigste Teil der Diabetestherapie. Besonders bei Kindern bedeutet dies eine echte Herausforderung für die Eltern: Sein Kind mitten in der Nacht wecken zu müssen, um es in die kleinen Finger zu stechen, bedeutet eine erhebliche Belastung für die Eltern und eine ständige Unterbrechung des Schlafes für das Kind.

Die Kampagne soll allen Menschen ohne Diabetes veranschaulichen, was es bedeutet, mit Diabetes zu leben: indem sie sich einmal in den Finger stechen und mit ihrem Blut die Blutsbruder- oder -schwesternschaft mit einem Diabetiker dokumentieren.

Und so geht’s:
  • mit einer sterilen Lanzette oder Stechhilfe in die Fingerbeere stechen,
  • den dabei erzeugten Blutstropfen auf die Teilnahmekarte streichen (siehe unten),
  • das Dokument der Blutsbrüderschaft mit den Vornamen versehen und dann ein Selfie zusammen mit der Karte machen,
  • das Foto auf der Kampagnen-Website www.wir-sind-blutsbrueder.de und/oder auf Facebook hochladen.

Fertig!

Ganz wichtig: 3 weitere Menschen nominieren, die sich ebenfalls Blutsbrüder suchen! Mehr unter www.wir-sind-blutsbrueder.de. Dort eine Anleitung und eine Karte zum Downloaden, mit der die Blutsbrüderschaft dokumentiert wird.

Das Video zur Kampagne „Wir sind Blutsbrüder“


gn | Presse-Info
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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