- Soziales und Recht
Bundesverdienstkreuz für Martin Hadder
2 Minuten
Seit Jahrzehnten engagiert sich Martin Hadder in der Diabetes-Selbsthilfe. Nun hat er dafür in seiner Heimatgemeinde Raesfeld das Bundesverdienstkreuz entgegengenommen. Auch in das goldene Buch von Raesfeld hat er sich eingetragen.
Am 19. Juli 2021 wurde Martin Hadder für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Diabetes-Selbsthilfe mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland in seiner Heimatgemeinde Raesfeld ausgezeichnet. Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann würdigte den ehemaligen Vorsitzenden des DDH-M Landesverbandes NRW e.V. für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Hinblick auf den Stellenwert der Diabetes-Selbsthilfe für eine nachhaltige Verbesserung der Versorgungsstrukturen in NRW und darüber hinaus. Ein „starkes Beispiel“, so der Minister, sei die 1994 geführte Klage gegen die Insulinzuzahlung, die eine Änderung der Härtefallregelung für chronisch Erkrankte in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Folge hatte.
©Ursula Breitbach | Martin Hadder mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
Landrat Dr. Kai Zwicker hob die Bedeutung des Ehrenamtes als Motivation für andere Menschen hervor. Martin Hadder gebe hier ein Beispiel. Dem schloss sich der Erste Stellvertretende Bürgermeister von Raesfeld, Hans-Dieter Strothmann, an. Die Welt brauche Menschen wie Martin Hadder, die nicht nur klagen, sondern anpacken. Die Auszeichnung stehe für die Verteidigung der demokratischen Werte und sei eine wichtige Stütze in unserem sozialen Netz. Wie seine Vorredner dankte Strothmann der Familie von Martin Hadder, ohne deren Unterstützung dieses Engagement nicht möglich gewesen wäre.
©Ursula Breitbach | Martin Hadder trägt sich in das goldene Buch seiner Heimatgemeinde Raesfeld ein.
Die Vision: 10 Prozent mehr Betroffene in der Selbsthilfe
Sichtlich ergriffen bedankte sich Martin Hadder vor seinem Eintrag in das goldene Buch der Gemeinde bei allen, die sein Engagement ermöglicht haben: Familie, ehemaliger Arbeitgeber, Mitstreiter aus Vorstand, Bezirken und Selbsthilfegruppen sowie alle ehrenamtlich Aktiven in der Diabetes-Selbsthilfe. Er dankte für die gute Zusammenarbeit mit dem NRW-Gesundheitsministerium, den Berufs- und Fachverbänden/-gesellschaften sowie dem Kirchheim-Verlag. Er schloss mit einer „kleinen Vision“: ein Mehr von 10 Prozent der Betroffenen in der Selbsthilfe könnte zusammen mit den Fachverbänden Defizite aufdecken und Gutes in der Versorgung bewirken.
von Ursula Breitbach
Schriftführerin der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes, Landesverband Nordrhein-Westfalen
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 5 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 4 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
