„Diabetesversorgung muss politische Priorität haben“

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„Diabetesversorgung muss politische Priorität haben“

Kurz vor der Bundestagswahl hat der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) in einem Fünf-Punkte-Papier seine Vorschläge für eine bessere Diabetesversorgung in Deutschland veröffentlicht.

In einem Fünf-Punkte-Papier plädiert der Ausschuss Diabetes-Selbstmanagement im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) dafür, dass die Volkskrankheit Diabetes einen höheren politischen und gesamtgesellschaftlichen Stellenwert erhält sowie eine nationale Diabetesstrategie im Programm der künftigen Bundesregierung verankert wird.

VDGH-Vorschläge: „Diabetesversorgung – 5 Punkte für ein gutes Leben“

Unter dem Titel „Diabetesversorgung – 5 Punkte für ein gutes Leben“ hat der VDGH seine Positionen inhaltlich konkretisiert. Der Verband spricht sich für eine verbesserte Früherkennung, den Ausbau digitaler Nutzungsmöglichkeiten für die Patienten sowie eine stärkere Berücksichtigung von Qualitätskriterien bei der Versorgung mit Hilfsmitteln aus.

„Mit rund 7,5 Millionen Betroffenen in Deutschland ist Diabetes heute die teuerste chronische Erkrankung. Verantwortlich dafür sind insbesondere die hohen Kosten für diabetesbedingte Komplikationen und Folgeerkrankungen“, sagt Dr. Martin Walger, Geschäftsführer des VDGH. Aus diesem Grund müsse die Früherkennung gestärkt werden:

„Je früher ein Diabetes erkannt wird, umso besser kann er behandelt werden. Deshalb sollte im Rahmen der bestehenden Früherkennungsprogramme das individuelle Diabetesrisiko mit geeigneten labordiagnostischen Verfahren regelmäßig bestimmt werden. Die heutige Ausgestaltung der Früherkennung entspricht nicht mehr dem Stand der medizinischen Erkenntnisse und muss dringend weiterentwickelt werden“, sagt der VDGH-Geschäftsführer.

Hilfsmittel: Kosteneinsparungen nicht zu Lasten der Versorgungsqualität

Für das erfolgreiche Diabetes-Selbstmanagement ist eine schnelle, präzise und den aktuellen Qualitätsstandards folgende Messtechnik unerlässlich: „Messsysteme müssen für den Patienten gut handhabbar, mit Schulungs- und Serviceprogrammen verknüpft sein und Versorgungssicherheit garantieren. Kosteneinsparungen in der Hilfsmittelversorgung dürfen nicht zu Lasten der Versorgungsqualität gehen“, so Walger.

Darauf aufsetzend spricht sich der VDGH dafür aus, den Zugang zu digitalen Anwendungen zu fördern. „Die Möglichkeiten der Digitalisierung (eHealth, mHealth) bieten Patienten und Ärzten enorme Chancen und können die Qualität der Diabetesbehandlung steigern. Die Industrie entwickelt hier neue technische und patientengerechte Lösungen, die die Kommunikation zwischen Arzt und Patient verbessern und das Diabetes-Selbstmanagement erleichtern.“

Das VDGH-Positionspapier finden Sie auf der Website des Verbands zum Download.


Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Diagnostica-Industrie (VDGH)

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.