Die vier großen Diabetikerverbände arbeiten Hand in Hand

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Die vier großen Diabetikerverbände arbeiten Hand in Hand

Für Menschen mit Diabetes mit einer Stimme sprechen, gemeinsame Projekte anschieben, über Diabetes aufklären: Das ist das Ziel der neuen „Diabetiker-Allianz“ (DA), einer Arbeitsgemeinschaft der Diabetes-Selbsthilfe, in der die vier großen Diabetikerverbände Deutschlands ab sofort eng zusammenarbeiten.

Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB), der Diabetikerbund Bayern, die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) haben gemeinsam die Diabetiker-Allianz (DA) gegründet – eine Arbeitsgemeinschaft der vier großen Patienten-Verbände für Menschen mit Diabetes in Deutschland.

„Wir vertreten als Betroffenenverbände gemeinsam und schlagkräftig die Bedürfnisse der Betroffenen – insbesondere gegenüber der Politik“, betont die DA. „Denn die Diabetesversorgung steht vor großen Herausforderungen, die wir miteinander meistern wollen – und das in gegenseitigem Respekt.“

Gemeinsam politisch aktiv – für alle Diabetiker!

Der Fokus der „Diabetiker-Allianz“ liegt in der politischen Arbeit. Diabetes habe „eine enorme gesellschaftliche, gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Relevanz – sofortiges Handeln der Politik ist unabdingbar“, erklärt die Allianz. So steht es auch im politischen Forderungskatalog der Diabetes-Selbsthilfe und des „Round Table Diabetes“, zu dem sich mehrmals jährlich alle Diabetesorganisationen Deutschlands treffen.

Die darin formulierten Forderungen sollen u.a. den Nationalen Diabetesplan, die Therapiesicherheit für Diabetiker bis ins hohe Alter und die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in Kita und Schule voranbringen. Ein erstes gemeinsames Projekt für alle beteiligten Verbände ist eine einheitliche Vorgehensweise beim Datenschutz.

Patientenvertretung: geschlossene Reihe im G-BA

Mit ihrer neuen Homepage, die in Kürze online geht, rückt die „Diabetiker-Allianz“ auch im Netz näher an die Politik heran. Geplant ist etwa, Bundestagsabgeordnete regelmäßig mit aktuellen Fragen zum Diabetes über deren Facebook- und Twitter-Auftritte zu konfrontieren. Im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wollen sich die Patientenvertreter der einzelnen Diabetikerverbände zudem künftig noch besser inhaltlich aufeinander abstimmen.

Das Logo der Diabetiker-Allianz (DA).

Die „Diabetiker-Allianz“ wurde im Februar beim 5. „Round Table Diabetes“ in Nürnberg per einstimmigem Beschluss gegründet. Die DA hat bereits ein eigenes Logo – in der Allianz bleiben die einzelnen Organisationen aber alle selbständig. Das erste gemeinsame Treffen der DA steht auch schon an: bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im Mai in Berlin.


Quelle: Pressemitteilung der Diabetiker-Allianz (DA)

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.