Dr. Jens Kröger ist neuer Vorstandsvorsitzender von diabetesDE

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Dr. Jens Kröger ist neuer Vorstandsvorsitzender von diabetesDE

In der gestrigen außerordentlichen Vorstandssitzung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wurde der Hamburger Diabetologe Dr. Jens Kröger (58) einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt, nachdem Prof. Dr. Thomas Danne aus persönlichen Gründen überraschend sein Amt am 21.6. niedergelegt hatte und aus dem Vorstand ausgeschieden war.

Als Stellvertreterinnen von Dr. Kröger wurde Frau Dr. Nicola Haller (obiges Bild links), Diabetesberaterin und Medizinpädagogin aus Mering, bestätigt und Frau Diana Drossel (obiges Bild rechts), Diabetesberaterin und Typ-1erin aus Eschweiler, neu gewählt.

Der bisherige Stellvertreter aus der Säule der Betroffenen, PD Dr. Christian Berg, Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus in Mettmann und selbst Typ-1-Diabetiker, hatte aus Zeitgründen seine Stellvertreterposition zur Verfügung gestellt, bleibt aber im Vorstand. Die Amtszeit von Dr. Kröger und seinen Vorstandskollegen beträgt nun 3 ½ Jahre bis zur nächsten Vorstandswahl.

„Wir brauchen einen Nationalen Diabetesplan!“

„Ich habe den Vorsitz gerne übernommen, vor dem Hintergrund, ein starkes Vorstandsteam an meiner Seite zu wissen, um die kommenden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen zu können“, kommentiert Dr. Jens Kröger seine Wahl und ergänzt:

„diabetesDE ist auf allen Positionen des Vorstandes hervorragend aufgestellt, wir leben die Parität Arzt, Diabetesberater und Betroffene bei jeder strategischen Entscheidung. Nur gemeinsam werden wir die Politik und Öffentlichkeit überzeugen können, dass ein dringendes Handeln in der Diabetesbekämpfung nötig ist. Unsere Forderung bleibt: Wir brauchen einen Nationalen Diabetesplan.”

Mit einheitlicher Stimme gegenüber Politik und Öffentlichkeit

Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, die Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes bündelt, um mit einheitlicher Stimme gegenüber der Politik und Öffentlichkeit zu sprechen, vereint wie keine andere Organisation den Paritätsgedanken der drei Säulen. In Säule 1 sind Ärzte und Wissenschaftler Mitglieder, Säule 2 steht für die Berater und Behandler und Säule 3 für die Betroffenen und Interessierten.

Neben Dr. Kröger, Dr. Haller und Frau Drossel gehören folgende Personen dem Vorstand an: PD Dr. Christian Berg, Michaela Berger, Ulla Gastes, Prof. Dr. Thomas Haak, Bastian Hauck, Prof. Dr. Dr. Hans-Georg Joost, Michaela Witt.

Die durch das Ausscheiden von Prof. Danne vakant gewordene Position eines Klinikers oder Wissenschaftlers wird bei der nächsten Delegiertenversammlung am 11. November in Nürnberg durch die Wahl der Delegierten nachbesetzt.


von Redaktion Diabetes-Anker

mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Woche

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen

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