- Soziales und Recht
Insulin zum Leben
2 Minuten
Wussten Sie, dass 70 Prozent des weltweit hergestellten Insulins von 30 Prozent der Weltbevölkerung verbraucht werden? Für Menschen, die zu den restlichen 70 Prozent der Weltbevölkerung gehören, ist es oft sehr schwierig, Insulin zu bekommen, wenn es gebraucht wird. Hilfe bringt das Projekt “Insulin zum Leben”.
In vielen Entwicklungsländern ist es für Menschen mit Diabetes sehr schwierig, an Insulin zu kommen – und zwar einfach deshalb, weil es so teuer ist. Oft können sich Eltern nicht das Insulin für ein an Typ-1-Diabetes erkranktes Kind leisten und müssen es sterben lassen. Und wer ein wenig Insulin bekommt, kommt so lange wie möglich dabei aus, was natürlich das Risiko für Folgeerkrankungen immens steigert.
Gefragt: Insulin, Teststreifen, Hilfsmittel
Um diese Not etwas zu lindern, sammelt das Hilfsprojekt „Insulin zum Leben“ mit Sitz in Rastatt
- haltbares Insulin, das verfügbar wird, weil der Patient auf ein anderes Insulin umgestellt wurde, kein Insulin mehr braucht oder verstarb
- Teststreifen zu allen Geräten
- neuwertige Hilfsmittel, die entbehrlich sind, weil der Patient andere, für ihn besser geeignete gefunden hat.
Alle gesammelten Hilfsgüter werden anerkannte Diabetesorganisationen und Ärzte geschickt, damit die Spenden wirklich bei denjenigen ankommen, die das Insulin dringend brauchen. Alle Verantwortlichen, die das Insulin verteilen, haben zuvor einen Vertrag abgeschlossen mit “Insulin For Life” (das ist die internationale Organisation hinter “Insulin zum Leben”). Das soll verhindern, dass das Insulin auf dem Schwarzmarkt landet.
Ausgezeichnet!
Die Initiatorin und Projektleiterin Heidrun Schmidt-Schmiedebach. Für ihr unermüdliches Engagement bei dieser erfolgreichen Hilfsaktion ist Heidrun Schmidt-Schmiedebach 2011 bei der 1. Diabetes-Charity-Gala mit dem Thomas-Fuchsberger-Preis geehrt worden.
Schauen Sie sich doch auf der Seite www.insulin-zum-leben.de einmal um. Dort erfahren Sie, wie Sie helfen können, auch wenn Sie kein Insulin spenden können. Und einen interessanten Bericht über eine Diabetesschulung in den Anden finden Sie hier.
von Nicole Finkenauer-Ganz
Diabetes-Journal, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetologie-online.de
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße