- Soziales und Recht
Menschen mit Diabetes im Fokus
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Heute ist es so weit: Die elfte Diabetes-Charity-Gala findet im Tipi am Kanzleramt in Berlin statt. Auf dem roten Teppich werden nicht nur Politiker und Prominente erwartet, sondern auch viele Menschen mit Diabetes, die mit ihren Geschichten zur Aufklärung über die chronische Erkrankung Diabetes mellitus beitragen. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe richtet die Charity Gala schon zum elften Mal aus, um diese oft unsichtbare Erkrankung in Politik und Öffentlichkeit sichtbarer zu machen.
Mehr als 10 Million Betroffene in Deutschland
Diabetes betrifft allein in Deutschland mehr als zehn Millionen Menschen (inklusive Dunkelziffer) – also nahezu jeden Achten. Je nach Altersgruppe sind es deutlich mehr. Bei der Charity Gala werden Spenden für drei Projekte gesammelt, die sich für Menschen mit Diabetes einsetzen. Dieses Jahr sind es das „Ketoazidose-Projekt aus Sachsen“, die Awareness-Kampagne „#SagEsLaut“ sowie die “Notrufhotline Dia-Engel”.
Diabetes-Kids-Supertalent: Simon Galis
Traditionell ist der Diabetes-Kids-Supertalent-Wettbewerb immer ein emotionaler Höhepunkt, gewonnen hat in diesem Jahr der neunjährige Simon Galis aus Perleberg in Brandenburg mit einer Klavierperformance. Bewerben konnten sich alle Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, denn: “Wenn man Talent hat, ist es egal, ob man Diabetes hat oder nicht, das Talent lässt sich durch den Diabetes nicht beeinflussen“, so Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Das Supertalent wurde aus allen Einsendung gekürt, gemeinsam mit der Zeitschrift Diabetes-Eltern-Journal und dem Internetportal Diabetes-Kids.
Prominente Rednerinnen und Patinnen
Stellvertretend für die Organisation nehmen sechs Promi-PatInnen auf der Bühne die Spendenschecks für die Spendenprojekte entgegen. Zu den Promi-Paten zählen in diesem Jahr die Schauspielerinnen Rebecca Immanuel und Sabine Vitua, Schauspieler Falk Willy Wild, Sportmoderator-Legende Waldemar Hartmann, die Radiomoderatorin Visa Vie sowie der Tik-Tok-Star Fiorella Eickhoff. Die beiden Letzteren haben selbst einen Typ-1-Diabetes.
Die Key Note hält die TV-Journalistin Kay-Sölve Richter, durch die Gala führt das Moderatorenpaar Andrea Ballschuh und Harry Wijnvoord, welcher selbst an Typ-2-Diabetes erkrankt ist. Höhepunkt der Gala ist die Verleihung des Thomas-Fuchsberger-Preises erstmals an zwei Preisträger. Die Laudatio hierzu kommt von der Schauspielerin Tanja Wedhorn.
Im Fokus: Menschen mit Diabetes
„Es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich auch Nichtbetroffene für die Diabetes-Aufklärung einsetzen. Angesichts der dramatisch ansteigenden Zahlen ist dies auch bitter nötig. Und auch wenn die Gala eine feierliche Note hat, dürfen wir nicht vergessen, weiter die Politik in die Pflicht zu nehmen und zum Handeln aufzurufen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Zur Gala haben sich Gesundheitspolitiker aller Parteien der Ampel und der Opposition angekündigt. Im Fokus des Abends bleiben aber die Menschen mit Diabetes sowie die Spenden für den guten Zweck.
Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße