- Soziales und Recht
„Sommerinterviews: Die Diabetes-Debatte“
2 Minuten

Morgen, am 6. Juli 2021, geht ein neues Format von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe an den Start: Die Organisation hat anlässlich der Bundestagswahl im September verschiedenen Gesundheitspolitiker:innen in Gesprächen auf den Zahn gefühlt. Die Video-Interviews werden wöchentlich auf der Website und den Social-Media-Kanälen von diabetesDE veröffentlicht.
Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat über Wochen Fragen aus der Diabetes-Community gesammelt, die angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl nun in dem neuen Format „Sommerinterviews: Die Diabetes-Debatte“ an folgende Gesundheitspolitikerinnen und -politikern gestellt wurden:
- Dr. Kirsten Kappert-Gonter von Bündnis 90/Die Grünen am 6. Juli,
- Dirk Heidenblut von der SPD am 13. Juli,
- Tino Sorge von der CDU am 20. Juli sowie
- Prof. Dr. Andrew Ullmann von der FDP am 27. Juli.
Die Interviews führte diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian in einem „Pop-Up“-Open-Air-Studio direkt vor dem Bundestag (s. Bild oben, gemeinsam mit Dr. Kirsten Kappert-Gonter). Hauptthemen waren Diabetes und Corona, die Nationale Diabetesstrategie, Prävention, Digitalisierung und Ernährungsberatung. Die Folgen werden ab 6. Juli immer dienstags auf der Website sowie auf den Social Media-Kanälen Facebook und YouTube von diabetesDE veröffentlicht.
Enttäuschung: Hat die Politik Menschen mit Diabetes vergessen?
Da seit der im Juli 2020 im Bundestag verabschiedeten Nationalen Diabetesstrategie nicht eine angekündigte politische Maßnahme umgesetzt wurde, war die Enttäuschung innerhalb der Diabetes-Community groß. Insbesondere die alles überlagernde Corona-Pandemie verstärkte den Eindruck, dass die Politik die Menschen mit Diabetes vergessen haben könnte.
„Mit unserem neuen Format wollten wir die Chance nutzen, die Bedürfnisse der Menschen mit Diabetes den Politiker:innen noch näher zu bringen“, erklärt Nicole Mattig-Fabian die Intention der „Sommerinterviews: Die Diabetes-Debatte“, die von den Unternehmen Roche, Medtronic, Oviva und Almased unterstützt wurden. „Uns hat es einerseits gefreut, dass sich namhafte Politiker:innen Zeit genommen und ohne zu zögern diesen Interviews zugestimmt haben, andererseits wurde deutlich, dass Detailkenntnisse zu den Themen Diabetesversorgung und Prävention noch ausbaufähig sind.“
Worthülsen statt konkrete Antworten: willkommen im Wahlkampf
Die zündende Idee oder eine langfristige Strategie, wie man die Prävalenz des Diabetes und der Adipositas aufhalten könnte, sei von keinem der Politiker:innen konkret formuliert worden. Einigkeit bestand parteiübergreifend bei der Frage, dass eine individualisierte Ernährungsberatung zu 100 Prozent von den Krankenkassen übernommen werden sollte und dass Online-Schulungen und Videosprechstunden, die in der Corona-Pandemie verstärkt als Alternative zu Präsenzterminen eingesetzt wurden, auch weiterhin als Standard angeboten werden könnten.
Auf die Frage, warum bei der Nationalen Diabetesstrategie so viel geredet, aber nicht gehandelt wird, gab es ausweichende Antworten, die nicht zufriedenstellen konnten. „Bei der Beantwortung der Fragen kamen die Politiker:innen teilweise ganz schön ins Schwimmen, denn nicht jede/r hat sein/ihr Spezialgebiet bei der Digitalisierung oder der Ernährungsberatung. Die PolitikerInnen nutzen lieber plakative Worthülsen als konkret zu werden. Willkommen im Wahlkampf!“, kommentiert Mattig-Fabian.
Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 11 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 1 Woche
Ich meinte Liberty




Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?