Werden Menschen mit Diabetes früher geimpft als vorgesehen?

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© shintartanya – AdobeStock
Werden Menschen mit Diabetes früher geimpft als vorgesehen?

Medienberichten zufolge könnten viele Menschen mit Diabetes früher einen Anspruch auf eine Impfung gegen COVID-19 haben, als es bislang in der Impfverordnung vorgesehen war. Das Gesundheits­ministerium bestätigte der diabetes-online-Redaktion, dass darüber aktuell in der Regierung beraten wird, wollte aber noch keine weiteren Details nennen.

+++ Update vom 3. Februar 2021 +++
Heute hat das Bundesgesundheitsministerium bestätigt, dass die Impfverordnung angepasst wird und Menschen mit Diabetes und einem HbA1c-Wert ab 7,5 Prozent (58 mmol/mol) somit früher Anspruch auf eine COVID-19-Impfung haben. Hier finden Sie weitere Informationen.

Menschen mit Diabetes zwischen 18 und 64 Jahren und hohen Blutzuckerwerten könnten womöglich früher gegen COVID-19 geimpft werden als zunächst vorgesehen. Über diese Pläne berichten verschiedene Medien, u.a. die
tagessschau
und
Der Spiegel
, und verweisen dabei auf einen Entwurf für eine veränderte Impfverordnung, der ihnen vorliegen soll. Demnach sollen diese Diabetespatient:innen in die Gruppe mit „hoher Priorität“ eingeordnet werden – also von Stufe 3 in Stufe 2. Daneben sollen auch Menschen mit bestimmten Krebs-, chronischen Leber- oder Nierenerkrankungen oder mit starkem Übergewicht (Adipositas) neu in dieser Stufe gelistet werden.

Ob dies tatsächlich nur Patient:innen betrifft, die einen Blutzuckerlangzeitwert (HbA1c-Wert) ab 7,5 Prozent (58 mmol/mol) aufweisen (derzeit Stufe 3) oder alle Menschen mit Diabetes ab 18 Jahren (derzeit Stufe 4), wollte das Bundesgesundheitsministerium heute auf Nachfrage unserer Redaktion mit Verweis auf noch laufende regierungsinterne Gespräche noch nicht kommentieren; auch nicht, wie dieser Nachweis dann zu erbringen wäre.

Einschränkungen beim AstraZeneca-Impfstoff

Aktuell werden noch ausschließlich Personengruppen der Stufe 1 geimpft, also Menschen, die über 80 Jahre alt sind, Bewohner:innen von Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Menschen, die beruflich im Pflegebereich, auf Intensivstationen, im Rettungsdienst oder in Notaufnahmen tätig sind. Insgesamt gibt es 6 Stufen.

Die Anpassung der Impfverordnung wird notwendig aufgrund der kürzlich erfolgten Zulassung des COVID-19-Impfstoffs des Unternehmens AstraZeneca. Denn die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, diesen zunächst nur an Menschen unter 65 Jahren zu verimpfen, da bislang noch zu wenige Daten bezüglich der Wirksamkeit bei älteren Menschen vorliegen. Die mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna sollen daher zunächst ausschließlich denjenigen vorbehalten bleiben, die diese Altersgrenze bereits überschritten haben.


von Redaktion diabetes-online
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.