- Aus der Community
CGM/FGM oder doch etwas ganz anderes?
2 Minuten

„Jetzt neu: Dieser Knopf erfüllt die Träume vieler Eltern, streitender Ehepaare und gestresster Arbeitnehmer – drücken Sie einfach den Powerbutton und es ist Ruhe!“, der Gedanke, der vielleicht dem einen oder anderen durch den Kopf schoss, als er zum ersten Mal jemanden mit Sensor, insbesondere dem FreeStyle Libre, sah. Ein erfüllter Traum ist die Möglichkeit der kontinuierlichen Glucose Messung (CGM) oder der Flash Glucose Messung (FGM) auf jeden Fall, nur auf andere Art und Weise.

Für einige macht mich das Messsystem zum Cyborg, für viele erklärt es sich als eine Art Fitnesstracker und manche wissen in der Tat, dass es irgendetwas mit der Blut- bzw. Gewebezuckermessung zu tun hat. Auch wenn Fragen wie „Mit einer Nadel? In deinem Körper? DIE GANZE ZEIT?“ meist noch etwas Verwirrung erahnen lassen, versteht ein Großteil der Menschen in meinem Umfeld, was das FGM für mich leistet. Ich glaube, es gäbe tatsächlich keinen Kommentar im Bezug auf das Tragen eines Sensors, der mich dazu bringen könnte, mich mit dem Gerät unwohl zu fühlen.
CGM/FGM: ein unerreichbarer Schatz
Lange Zeit dachte ich, ich würde niemals die Möglichkeit bekommen, ein CGM/FGM tragen zu können – einfach, weil es zu teuer für mich ist, um es aus eigener Tasche zu zahlen. Es war für mich ein unerreichbarer Schatz, mit dem ich nie in Berührung kommen können würde. Doch dank der Entwicklungen der letzten Monate kam es dazu, dass ich ein FGM erhielt, welches größtenteils von meiner Krankenkasse erstattet wird.
Das Ganze passierte zu einem Zeitpunkt, an dem ich das ewige Stechen und Messen echt überhatte und deswegen kurz davor war, das ganze Diabetes-Management zu vernachlässigen. Das Messsystem ist eine Stütze für mich geworden, eine Hilfe im Alltag, motiviert zu bleiben und mich sicher zu fühlen. Die genauen Verlaufs-Aufzeichnungen der Zucker-Werte ermöglichen meiner Diabetologin, meiner Diabetes-Beraterin und mir, eine Einstellung zu finden, die mich – so gut es eben geht – vor schweren Hypo- und Hyperglykämien schützt.
Habt ihr schon einmal eine (unerwartete) Reaktion auf euer CGM oder FGM bekommen?
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße