Ascensia Diabetes Care startet den Vertrieb von „Eversense XL“ in Deutschland

2 Minuten

© Ascensia Diabetes Care
Ascensia Diabetes Care startet den Vertrieb von „Eversense XL“ in Deutschland

Ascensia Diabetes Care hat diesen Februar mit dem Handel und Vertrieb des Eversense XL in Deutschland begonnen. Das besondere am System zur kontinuierlichen Glukosemessung ist der Langzeit-Sensor, der unter die Haut gesetzt wird und dort bis zu einem halben Jahr Messwerte in Echtzeit liefert.

Seit 1. Februar diesen Jahres wird das Eversense XL in Deutschland vom Unternehmen Ascensia Diabets Care vertrieben. Das rtCGM-System liefert mit einem einzelnen Sensor bis zu 180 Tage lang Glukosemesswerte. Dafür wird der Sensor professionell unter die Haut eingesetzt – wöchentliches oder 14-tägiges Selbsteinsetzen der Sensoren wie bei anderen CGM-Systemen entfällt somit.

Das Eversense XL verfügt über einen abnehmbaren Transmitter, der laut Presseinformation von Ascensia mit Vibrationen am Körper diskret und zuverlässig informieren soll, wenn der Glukosespiegel die eingestellten Grenzwerte über- oder unterschreitet. Dabei soll es über die gesamte Lebensdauer des Sensors hinweg eine hohe Messgenauigkeit liefern.

Mit der zugehörigen Eversense Mobile-App für die Diabeteskontrolle in Echtzeit können sich Anwender ihre Glukosedaten auf ihrem Smartphone anzeigen lassen und die Daten von ihrem Data Management System (DMS) zur nachträglichen Auswertung an ihren Arzt übertragen. Darüber hinaus ermöglicht die Eversense NOW-Begleit-App, dass Betreuer und Pflegekräfte (insg. bis zu fünf Personen) optional per Fernzugriff die Messwerte und Warnungen eines Anwenders in Echtzeit einsehen können.

Partnerschaft von Senseonics Inc. und Ascensia Diabetes Care für Deutschland

„Bei Ascensia Diabetes Care haben wir es uns zum Ziel gesetzt, das Leben von Menschen mit Diabetes zu vereinfachen und zu verbessern. Die Erweiterung unseres bestehenden Blutzuckermesssystem-Portfolios Contour um die Eversense-Produktlinie ermöglicht uns die Bereitstellung eines umfangreicheren Lösungsangebots. Dieses umfasst jetzt auch eine hoch effektive CGM-Option für Menschen mit Diabetes. Wir glauben, dass ein unter der Haut insertierter CGM-Sensor, der bis zu 180 Tage hält, Menschen mit Diabetes durch höheren Komfort und eine verbesserte Patientenerfahrung wichtige Vorteile bietet“, sagt Michael Engels, Geschäftsführer bei Ascensia Diabetes Care Deutschland.

Das System sei zudem als eines der genauesten CGM-Systeme auf dem Markt bekannt und biete Anwendern mit seinen einzigartigen Merkmalen Zuverlässigkeit, hohe Flexibilität und ein hohes Maß an Diskretion, ergänzt Engels und betont: „Als Unternehmen mit einer langen Tradition im Diabetesmanagement legen wir größten Wert auf eine reibungslose Übernahme des Produktsegments durch unsere Teams. Wir legen den Fokus auf Kontinuität und stellen sicher, dass Ärzte und Menschen mit Diabetes weiterhin die Unterstützung, den Service und die Versorgung in Deutschland erhalten, die sie benötigen.“

Das Eversense XL-System ist das erste CGM-System, das von Ascensia Diabetes Care in Deutschland vertrieben wird. Das unternehmen hat im August 2020 eine Vermarktungs- und Vertriebsvereinbarung mit Senseonics Inc. unterzeichnet, dem Hersteller der Eversense-Technologie.

Mehr Informationen zum Eversense XL-System erhalten Sie unter www.diabetes.ascensia.de oder beim Ascensia Diabetes Service über die E-Mail-Adresse eversense.de@ascensia.com
sowie der kostenfreien Service-Hotline für Anwender 08 00/50 88 844.

Quellen: Ascensia Diabetes Care | Redaktion

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Fotokampagne zu vermeidbaren Amputationen: Wenn ein übersehener Typ-2-Diabetes den Fuß kostet
Eine Fotokampagne rückt Menschen in den Blick, die durch eine pAVK ihre Füße oder Teile davon verloren haben. Die Aktion zeigt eindringlich, wie viele Fälle zu den vermeidbaren Amputationen zählen und wirbt für frühzeitige Diagnose sowie bessere Behandlungswege im Gesundheitssystem.
Fotokampagne zu vermeidbaren Amputationen: Wenn ein übersehener Typ-2-Diabetes den Fuß kostet | Foto: Kristian Schuller / Abbott GmbH 2026

3 Minuten

Nicht komplett zu verhindern, aber: Unterzuckerungen ernst nehmen
Unterzuckerungen treten immer wieder bei Menschen mit Diabetes auf. Solange es keine sich komplett selbst steuernden und wirklich langfristig vorausschauenden Systeme gibt, lassen sich tiefe Glukosewerte nicht vollständig verhindern. Ernst nehmen sollte man sie trotzdem. Welche Folgen sie haben, wie sie sich zeigen und was sie auslöst, ist folgend dargestellt.
Nicht komplett zu verhindern, aber: Unterzuckerungen ernst nehmen | Foto: VectorMine – stock.adobe.com

5 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 23 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

    Wer ist am Start?

    ( 4 von 6 )
    66.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%