- Technik
Das neue „FreeStyle Libre 3“-System erhält CE-Kennzeichen
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Wie Abbott meldet, hat die neueste Generation seines FreeStyle Libre die CE-Kennzeichnung erhalten. Das neue rtCGM-System liefert wie gewohnt automatisch Echtzeit-Glukosemesswerte mit optionale Alarmen – mit dem, laut Unternehmensangaben, nun weltweit kleinsten und dünnsten verfügbaren Sensor. Auch das Design ist neu, der Preis bleibt der alte.
Das Unternehmen Abbott hat heute bekanntgegeben, dass sein neu entwickeltes System zur kontinuierlichen Glukosemessung in Echtzeit (rtCGM), das FreeStyle Libre 3, das CE-Kennzeichen erhalten hat und somit auf dem europäischen Markt eingeführt werden kann.
Derzeit kleinster und dünnster verfügbarer Sensor
Die FreeStyle Libre 3-Technologie liefert Menschen mit Diabetes automatisch kontinuierliche Echtzeit-Glukosewerte minütlich auf das Smartphone und setzt dafür, laut Unternehmensangaben, auf die aktuell kleinsten und dünnsten Sensoren, die mit Hilfe eines einteiligen Applikators auf der Rückseite des Oberarms angebracht werden und dort 14 Tage lang getragen werden können – ebenfalls derzeit Weltrekord unter den rtCGM-Systemen.
Die Sensoren für das neue „FreeStyle Libre 3“ haben in etwa den Durchmesser einer 5-Cent-Münze sowie die Dicke zweier übereinanderliegender Münzen
Um möglichst vielen Menschen mit Diabetes den Zugang zum neuen System zu ermöglichen, wird das FreeStyle Libre 3-System zum gleichen Preis angeboten wie frühere Generationen des Systems, heißt es in einer Presse-Information von Abbott. Das neue System soll in den kommenden Monaten in Europa erhältlich sein.
„Solange wir Potenzial für Verbesserungen sehen, wird Abbott nicht aufhören, weitere Innovationen zu entwickeln. FreeStyle Libre 3 ist das neueste Beispiel dafür: der kleinste derzeit verfügbar Sensor, der lebensverändernde Verbesserungen und die höchste Messgenauigkeit in seiner Klasse bietet,“ kommentiert Jared Watkin, Senior Vice President für den Bereich Diabetes Care bei Abbott. „Die Menschen, die mit Diabetes leben, stehen im Mittelpunkt unseres Designprozesses. Wir haben unsere Technologie der neusten Generation noch diskreter gestaltet – für noch mehr Anwenderfreundlichkeit durch ein möglichst einfaches und nahtloses Diabetesmanagement.“
Der gleiche Preis wie bei der Vorgängerversion
Der Preis des neuen Systems soll der gleiche bleiben, wie bei der Vorgängerversion: „Seit wir 2014 unseren ersten Glukosesensor auf den Markt gebracht haben, waren wir immer der Meinung, dass alle Menschen mit Diabetes Zugang zu qualitativ hochwertigen, genauen und bezahlbaren Diabetes-Technologien haben sollten“, so Watkin weiter. “Aus diesem Grund hat Abbott die vorherrschende Meinung, dass bei CGMs die Erschwinglichkeit auf Kosten der Qualität oder Messgenauigkeit geht, widerlegt. Wir haben unsere FreeStyle Libre-Produktfamilie entwickelt, um unvergleichliche Ergebnisse zu einem geringeren Preis als alle anderen verfügbaren CGMs anzubieten.“
Das FreeStyle Libre 3-System umfasst neben dem Sensor auch die FreeStyle Libre 3-Smartphone-App, mit der die Verwender ihre Echtzeit-Glukosewerte, den Glukoseverlauf und die Trendpfeile erfassen und sich anzeigen lassen können. Mit einem kurzen Blick auf das Smartphone können sie sehen, wie sich die Glukosewerte verändern.
Abbott hat sein FreeStyle Libre-System der nächsten Generation zudem so entwickelt, dass es auch nachhaltiger und umweltfreundlicher ist: So geht der kleinere Sensor durch das über 70 Prozent reduzierte Volumen mit einer Verringerung der Plastikanteile um 41 Prozent und der Anteile von Pappe um 43 Prozent einher.
Quelle: Presseinformation von Abbott | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 15 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße