Do-it-yourself: Closed Loop selbst bauen?

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Do-it-yourself: Closed Loop selbst bauen?

Im Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes (D.U.T) 2020 sind auch die Ergebnisse einer großen Ärzte- und Patientenumfrage zu finden. Gefragt wurde u.a. danach, wie sie zu Closed-Loop-Systemen Marke Eigenbau stehen; dazu finden Sie hier die Resultate.

Sich selbst ein Closed-Loop-System zusammenbauen? Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes beurteilen die „Do-it-yourself-Bewegung“ trotz einer Reihe ungeklärter Fragen (z. B. Haftungsfragen) eher positiv (57,3 %), nur 17,9 % lehnen sie ab. Ähnlich positiv ist die Einschätzung der Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes (positiv: 49,6 %; negativ: 21,0 %). Ganz anders ist jedoch die Bewertung von Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes: Gerade einmal 13,5 % der Befragten halten diese Entwicklung für gut.

Bei Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes (27,5 %) und Erwachsenen mit Typ-1-Dia­betes (30,6 %) können sich recht viele vorstellen, ein selbst zusammengebautes Closed-Loop-System zu verwenden. Dies zeigt, welch hohe Erwartungen und Hoffnungen mit Closed-Loop-Systemen verbunden sind. Immerhin steht aber auch jeder 10. Erwachsene mit Typ-2-Diabetes einer möglichen Nutzung eines Closed-Loop-Systems durchaus positiv gegenüber und könnte sich vorstellen, solch ein Gerät zur Therapiesteuerung zu nutzen.

D.U.T-Report

Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes 2020

3.427 Menschen mit Diabetes sowie 350 diabetologisch tätige Ärzte wurden zu ihren Einstellungen und zur Anwendung neuer Technologien sowie zur Digitalisierung befragt. Alle Ergebnisse der Befragung finden Sie im Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes (D.U.T) 2020.

von Redaktion
Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (2) Seite 29

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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas