- Technik
GlucoMen Day – Vorstellung und erster Eindruck + Webinar (3. November)
3 Minuten

Kurze Fakten-Übersicht
- 14-tägige Sensortragedauer
- Wiederverwendbarer Applikator
- Aufladbarer Transmitter
- Applikation ohne Nadelführung
- Kalibrierung alle 24 Stunden
- Ab 6 Jahren und für Schwangere zugelassen
- Jede Minute ein neuer Wert
- Alarme und Werte über App (optionale Datenübertragung per Cloud)
- MARD 9,9 %
Applikation ganz ohne Nadel?!
Als „Nadelphobikerin“ war es für mich wie Weihnachten, als ich davon zum ersten Mal gelesen habe. Vorstellen konnte ich mir jedoch nicht, wie ausschließlich mit Hilfe von Druck ein Biosensordraht unter die Haut gelegt werden soll. Mittlerweile habe ich mehrere Sensoren gesetzt und bin positiv überrascht.
Das Setzen schmerzt nicht, es fühlt sich regelrecht an als würde jemand die ausgewählte und vorbereitete Stelle berühren! Für die Vorbereitung seiner Setzstelle werden Hautschutztücher mitgeliefert. Zusätzliche Fixierungspflaster (bei mir haben die Sensoren bislang auch ohne Fixierung gehalten) befinden sich ebenfalls im Sensor-Kit. Als Applikationsstelle ist bislang der vordere sowie seitliche Bauch-Bereich zugelassen.

Der Nachhaltigkeits-Aspekt – Minimierte Müllproduktion
Das Thema Nachhaltigkeit wird bei diesem rtCGM-System in vielerlei Hinsicht berücksichtigt. Es gibt keine einmalig-verwendbaren Applikatoren, denn der Applikator ist wiederverwendbar und hält bis zu 5 Jahre! Im Starter-Kit sind 2 aufladbare Transmitter, eine Ladestation und ein Ladekabel enthalten.
Bis ein Transmitter voll aufgeladen ist, dauert es ca. 4 Stunden, sodass man stets einen voll aufgeladenen Transmitter zur Verfügung hat. Vor dem Verbinden der Sensoreinheit mit dem Applikator wird der Transmitter in das Gehäuse des Sensors eingesetzt, sodass diese Komponenten bereits vor der Applikation eine Einheit bilden.

Rundum versorgt!
Um den Sensor alle 24 Stunden zu kalibrieren, wird ein koppelbares Blutzuckermessgerät mitgeliefert. Man erhält pro Sensor 25 Teststreifen, sodass man sich diese nicht extra rezeptieren lassen muss. Das Blutzuckermessgerät überträgt die Werte der Messungen per Bluetooth an das Smartphone. Sollte man kein kompatibles Smartphone besitzen, kann ein Empfangsgerät (BLU G5 mit vorinstallierter App) beantragt werden.
Alarme, Monitoring und Genauigkeit
Über die GlucoMenDay CGM App erhält man jede Minute einen neuen Wert inklusive Trendpfeil. Die App zeigt die Werte aus dem Zeitraum der letzten 24 Stunden an. Die Alarmgrenzen für niedrige und hohe Glukosewerte sind auf die persönlichen Bedürfnisse einstellbar. Den Hypoglykämie Alarm (Glukosespiegel unterhalb 54 mg/dl) kann man nicht ausschalten. Es gibt außerdem zwei vorausschauende Alarme. Wenn der Glukosewert innerhalb von 15 Minuten voraussichtlich eine selbst gesteckte Grenze über- oder unterschreitet, wird man rechtzeitig alarmiert, sodass man eingreifen kann, bevor eine kritische Situation auftritt.
Wenn man wiederholt alarmiert werden möchte, kann man diese Einstellung im Reiter „Alarme“ vornehmen. Zur Bestimmung der Genauigkeit eines CGM-Systems dient der Parameter „MARD“ (Mean Absolute Relative Difference). Die MARD bildet die Differenz aus zeitgleichen blutigen Glukosemessungen und Gewebeglukosemessungen. Das bedeutet, je kleiner die Prozent-Zahl ist, umso genauer misst das CGM-System. Mit einer MARD von 9,9 % setzt das GlucoMen Day CGM-System einen soliden Standard.
Testphase und Ankündigung
In den kommenden Wochen teste ich das neue rtCGM-System und freue mich von Herzen darauf, für euch im weiteren Verlauf einen umfangreichen Erfahrungsbericht schreiben zu können.
Am 3. November 2020 teile ich mit euch meine ersten Erfahrungen und stelle das GlucoMen Day rtCGM-System im Detail vor. Im Anschluss an die Präsentation freue ich mich von Herzen auf eure Fragen! Zum Webinar gelangt ihr durch Klick auf den Veranstaltungsbanner.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 7 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 7 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
