- Technik
Insulin mit wenig Kraft spritzen
2 Minuten

Unser Ausprobiert-Anwedertest: In der aktuellen Ausgabe hat Dr. Katrin Kraatz den Insulinpen BerliPen areo3 für Sie unter die Lupe genommen.
Ein schickes schwarzes Etui aus Hartplastik liegt vor mir, verschlossen mit einem Reißverschluss. Darin befindet sich ein Insulinpen – der neue BerliPen areo3 des Unternehmens Berlin-Chemie. Im Etui kann ich nicht nur den einen Insulinpen unterbringen, er bietet Platz für einen weiteren. Außerdem gibt es ein Täschchen auf der Innenseite des Deckels, in das ich zum Beispiel Kanülen und Insulinpatronen packen kann.
Fünf Farben zur Auswahl
Mein Insulinpen ist metallic-rot, im Angebot sind noch Schwarz, Gelb, Blau und Grün, ebenfalls alle in Metallicfarbe. Um mit dem Insulinpen spritzen zu können, bereite ich ihn erst einmal vor. Ich ziehe die Kappe ab und schraube Patronenhalter und Penkörper auseinander. Da die Kolbenstange nicht komplett zurückgedreht ist, halte ich den Rückstellring fest und drehe den Penkörper entgegen dem Uhrzeigersinn, bis die Kolbenstange im Penkörper verschwindet und ein leichter Stopp zu merken ist. Nun lege ich eine Insulinpatrone in den Patronenhalter, schraube den Halter und den Penkörper zusammen und schraube eine Penkanüle auf.
Jede Einheit knackt
Zum Entlüften der Penkanüle vor der ersten Injektion ziehe ich ein paar Einheiten auf: Den Dosierknopf drehe ich im Uhrzeigersinn, dabei bewegt sich der Dosierknopf nach hinten. Jede Einheit wird mir durch ein fühl- und hörbares Knacken signalisiert. Außerdem sind die Einheiten im Dosierfenster durch ihre Größe gut lesbar. Durch Druck auf den Dosierknopf bis zum Anschlag werden die eingestellten Einheiten herausgedrückt, die Kanüle ist gefüllt.
Kaum Kraft nötig
Für die Injektion ziehe ich nun die benötigten Einheiten auf. Versehentlich stelle ich zu viele Einheiten ein, kann das aber durch Zurückdrehen einfach korrigieren. Nun steche ich die Kanüle ins Unterhautfettgewebe ein und versorge mich durch Drücken auf den Dosierknopf mit Insulin. Der Dosierknopf schnurrt dabei leicht herunter, ich muss kaum Kraft aufwenden.
von Dr. med. Katrin Kraatz
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (06131) 9 60 70 0, Fax: (06131) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (5) Seite 42
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olivers postete ein Update vor 2 Tagen, 17 Stunden
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliverzojou96 postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 4 Tagen, 10 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra





Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
Gruß Oliver
@olivers: Haben wir alles gemacht und hat dennoch nicht geholfen 🙁
Wir haben auch spezielle Pflaster zum drauf kleben,aber die machen keine Probleme.
Nun sollten bis mitte nächster Woche die neuen Sensoren kommen und ich hoffe es klappt dann mal ohne Probleme
Gruß Sandra