- Technik
Jetzt für den bytes4diabetes-Award 2022 bewerben!
3 Minuten
Der bytes4diabetes-Award bietet finaziellen und beratende Unterstützung für wegweisende digitale Projekte, die dazu beitragen, die Versorgung von Menschen mit Diabetes zu verbessern. Ausgeschrieben wird der Preis von der Berlin-Chemie AG gemeinsam mit einem Expert:innen-Gremium. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. September 2021.
Das Unternehmen Berlin-Chemie AG schreibt dieses Jahr zum dritten Mal den bytes4diabetes-Award aus. Gesucht werden Projekte, die mit digitalen Innovationen das Leben und die Therapie von Menschen mit Diabetes verbessern. Neben einem Preisgeld und Sachleistungen erwartet die Gewinnerprojekte auch ein individuelles Mentoring durch ein Expert:innen-Gremium. Ziel des bytes4diabetes-Awards ist es, den Digitalisierungsprozess in der Diabetologie weiter voranzutreiben und den konstruktiven Austausch zwischen den Akteuren zu fördern.
Projekte werden finanziell und beratend unterstützt
Gesucht werden deshalb innovative digitale Projekte, wie z. B. Apps zur Unterstützung des Therapiemanagements, telemedizinische Anwendungen für die Praxis oder Lösungen für die Arzt-Patienten-Kommunikation. Bewerben können sich also alle, die Diabetes digital denken: Start-ups, Forschungseinrichtungen, Kliniken, Praxen, Universitäten, Verbände, Unternehmen und Einzelpersonen – egal ob Universitätsprofessor:in, Digital Native, kreativer Kopf oder IT-Tüftler:in.
Hinter dem bytes4diabetes-Award stehen neben der Berlin-Chemie AG das des Zukunftsboard Digitalisierung (zd), ein Zusammenschluss von Diabetesexperten:innen, Vertretern:innen von Krankenkassen sowie Diabetes-Patienten:innen. Die Auszeichnung ist mit Geld- und Sachleistungen im Wert von insgesamt 25.000 Euro dotiert, die auf mehrere Gewinner:innen aufgeteilt werden. Bei Bedarf gibt es auch wertvolle Unterstützung in Form von Beratung, Mentorship oder Networking durch die Mitglieder des Zukunftsboard Digitalisierung.
Beispiel „meala“ – das Gewinnerprojekt 2021
Wie die Förderung durch den bytes4diabetes-Award Projekten helfen kann, berichtet Kevin Röhl, Start-up-Gründer aus Berlin und Gewinner des diesjährigen Preises: „Die Auszeichnung mit dem bytes4diabetes-Award ist ein tolles Feedback und zeigt uns, dass wir mit meala auf dem richtigen Weg sind.“ Das von ihm entwickelte Projekt meala ist ein Ökosystem rund um das Thema Kohlenhydrate und vereinigt verschiedene Lösungen und Technologien: App, Quiz und Kartenspiel.
In der App können Mahlzeiten mit allen diabetesrelevanten Daten gespeichert und bei erneuter Zubereitung oder Bestellung im Restaurant einfach wiedergefunden werden. Aufgrund der Corona-Pandemie sind in den letzten Monaten zunehmend selbst zubereitete Speisen in den Fokus gerückt. Durch die Erfahrungswerte der Community bekommen User:innen zuverlässige Unterstützung beim Schätzen der Kohlenhydrate. Ein Barcode-Scanner stellt alle Nährwertangaben von Fertiggerichten und -produkten zur Verfügung.
„Wir möchten meala weiterentwickeln, Diabetes-Lernmaterialien integrieren, die Anbindung weiterer Technologien wie CGMs und Insulinpumpen ermöglichen und die App in Arztpraxen integrieren“, plant Kevin Röhl. „Über den bytes4diabetes-Award bekommen wir Zugang zu den Experten der Diabetesbranche und können unsere Reichweite erhöhen.“
Mit Kreativität zu digitalen Lösungen
„meala spiegelt genau das wider, wofür der bytes4diabetes-Award steht: selbst aktiv werden und Lösungen für ein digitales und technologieunterstütztes Diabetesmanagement auf den Weg bringen“, begründet Jurymitglied und Bloggerin Lisa Schütte aus Kassel die Entscheidung für das Gewinnerprojekt. „Die Anpassung an die aktuelle Situation, in der Menschen weniger Zeit in Restaurants verbringen können, spricht für die Qualität des Angebots.“
Mit der Auszeichnung möchte die Jury meala unter die Arme greifen. „Die App lebt von der Datenbank, die von der Nutzergemeinde gefüttert wird“, so Lisa Schütte. „Wenn wir sie durch die Preisverleihung bekannter machen und so zum weiteren Aufbau des Datenpools beitragen können, dann freut uns das ganz besonders.“
Bewerbungsphase läuft – bewerben Sie sich jetzt!
Bis zum 15. September 2021 sind kreative Köpfe aufgerufen, unter www.bytes4diabetes.de ihr Projekt einzureichen. Dabei kann es sich um ein fertiges digitales Produkt, einen Prototyp oder eine digitale Lösung handeln, aber auch um eine Idee, die die Therapie und Versorgung von Menschen mit Diabetes verbessert oder die Arbeit von Diabetesteams erleichtert. Wer den bytes4diabetes-Award gewinnt, entscheidet eine Jury aus Diabetesexperten:innen.
Verliehen wird die Auszeichnung im Januar 2022 im Rahmen des DiaTec, dem führenden Fachkongress für moderne Technologien bei der Diabetesbetreuung, auf dem sich Diabetesexperten:innen, Ärzte:innen, Wissenschaftler:innen, Diabetesberater:innen und Vertreter:innen der Industrie jährlich austauschen und updaten. Dort haben alle Finalisten:innen auch gleich die erste Gelegenheit, ihr Projekt an einem eigenen Stand dem Fachpublikum vorzustellen.
Quelle: Berlin-Chemie AG | Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 20 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 20 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
