- Technik
Kooperation: integrierte digitale Lösung für die Insulintherapie
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Die Unternehmen Abbott und Novo Nordisk haben vereinbart, dass die Übertragung von Daten zwischen den Insulinpens von Novo Nordisk und den digitalen Gesundheitslösungen, die mit dem FreeStyle Libre-Produktportfolio von Abbott kompatibel sind, zukünftig möglich sein wird.
Abbott und Novo Nordisk haben eine nicht-exklusive Partnerschaft bekanntgegeben: Zukünftig soll die direkte Integration von Insulindosisdaten aus vorgefüllten und wiederverwendbaren, digital kommunizierenden Insulinpens von Novo Nordisk in digitale Gesundheitstools, die mit den FreeStyle Libre-Messsystemen von Abbott kompatiblen sind (FreeStyle LibreLink-App und LibreView-System), ermöglicht werden.
Die beiden Unternehmen wollen somit durch die Verbindung von Schlüsseltechnologien wie der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) und kommunizierenden Insulinpens das Diabetesmanagement für Menschen mit Diabetes zu vereinfachen.
Fundiertere Therapieentscheidungen dank umfangreicher Datenbasis
Durch die Integration dieser beiden Produkte können medizinisches Fachpersonal, Betreuungspersonen und Menschen mit Diabetes Glukose- und Insulindaten gemeinsam einsehen, um auf deren Basis fundiertere Therapieentscheidungen zu treffen sowie einen aussagekräftigeren und produktiveren Austausch über den Gesundheitszustand zu haben als dies ohne dieses Datenmanagement möglich ist, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen.
„Das Fehlen zuverlässiger Daten ist ein Grund für den hohen Grad an Frustration bei vielen Diabetes-Patienten und ihren Ärzten“, erklärt Anders Dyhr Toft, Corporate Vice President, Commercial Innovation bei Novo Nordisk. „Durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie Abbott werden unsere kommunizierenden Insulinpens dem medizinischen Fachpersonal einen besseren Einblick in das persönliche Diabetesmanagement von Patienten geben und können Menschen mit Diabetes dabei helfen, sich im Rahmen ihrer Therapie sicherer fühlen.“
„Menschen mit Diabetes einen Teil ihrer alltäglichen Sorgen abnehmen“
„Das Ziel von Abbott ist es, fortlaufend neue Technologien anzubieten, die das Leben von Menschen mit Diabetes positiv verändern“, sagt Jared Watkin, Senior Vice President, Diabetes Care bei Abbott. „Eine Diabeteserkrankung in den Griff zu bekommen ist eine zeitintensive Angelegenheit. Menschen mit Diabetes müssen Tag für Tag zahlreiche verschiedene Entscheidungen in Bezug auf Glukosemessungen, Ernährung, Insulin und einzunehmende Arzneimittel treffen.“
„Indem Daten zur Insulindosis über die kommunizierenden Insulinpens von Novo Nordisk an unsere digitalen Gesundheitstools übertragen werden, können wir dazu beitragen, Menschen mit Diabetes einen Teil ihrer alltäglichen Sorgen abzunehmen, damit diese ein erfüllteres und gesünderes Leben führen können“, so Watkin weiter. Die beiden Unternehmen arbeiten gemeinsam daran, die vorgestellten integrierten Lösungen so rasch wie möglich den Patienten zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Pressemitteilung von Abbott und Novo Nordisk | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 17 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Tagen, 19 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 5 Tagen
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Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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