Forum Versorgungsforschung: Was passiert mit meinen Daten?

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Forum Versorgungsforschung: Was passiert mit meinen Daten?

Elektronische Anwendungen ziehen immer mehr in unseren Alltag ein. Was aber bedeutet das in Bezug auf die erhobenen Daten? Wie sicher sind sie? Wofür werden sie gesammelt? Ein Kongress suchte nach Antworten.

Wem gehören meine Gesundheitsdaten? Diese Frage stellten sich die Referenten des 3. Forums Versorgungsforschung Ende Juni in Berlin. Grundlage der Diskussion war die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO). Veranstalter der zwei Kongresstage waren die Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen und Elsevier Health Analytics. Die Position der Betroffenen vertrat Hannelore Loskill, stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe.

Wenig Wissen, unklarer Schutz

„Das Datenschutzgesetz spricht immer von den Betroffenen. Wer ist denn nicht betroffen vom Datenschutz?“ fragte Loskill. Sie teilt die Bevölkerung in drei Stufen ein: Bürger – Verbraucher – Patienten. „Was weiß der Bürger über seine Daten, was damit passiert?“ Wenig, denn es gibt keine Auskunftspflicht. „Beim Verbraucher sieht das schon etwas anders aus.“ Allerdings ist der Schutz der Daten unklar: „Werden meine Daten geschützt, wenn ich irgendwo meine Payback-Karte einsetze? Vielleicht ja, vielleicht auch nein.“

Wofür sind die Daten gut?

Dass man nicht ohne Spuren im Leben unterwegs ist, ist klar: „Man wird schon beobachtet.“ Patienten fürchten einen Missbrauch ihrer Daten: „Das ist die Sorge der Patienten, dass die Krankheitsdaten irgendwo gespeichert werden oder benutzt werden.“ Loskill stellt sich die Frage nach dem Wofür: „Was machen die mit den ganzen Daten, die die über uns haben wollen? Ehrlich, ich habe noch nicht gemerkt, dass sich dadurch etwas verbessert hätte.“

Das Ganze ist kein Selbstzweck

Und nun soll die elektronische Patientenakte kommen. Kann jeder eine solche Akte führen? Wem gehört die Akte: dem Patienten, der Krankenkasse? Wichtig ist Loskill, dass die Akte alle verfügbaren Daten enthält, um hilfreich zu sein: „Eine unvollständige Akte ist genauso blöd wie gar keine.“ Loskills Appell: „Wenn sich alle bemühen, daran zu denken, dass das Ganze kein Selbstzweck ist, sondern dass sie etwas für Patienten tun wollen und für die Krankenversicherungen, für die Ärzte, für die Krankenhäuser – für alle am System Beteiligten soll sich ein Vorteil bilden.“


von Dr. med. Katrin Kraatz

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (9) Seite 10

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/