- Technik
Neues Blutzuckermesssystem: Accu-Chek Instant
2 Minuten

Mit dem Accu-Chek Instant bringt das Unternehmen Roche Diabetes Care im Januar 2021 ein neues Blutzuckermesssystem auf den Markt, das einfach zu bedienen und damit gerade für ältere Menschen mit Diabetes geeignet sein soll.
Immer mehr Menschen sind von Typ-2-Diabetes betroffen – darunter auch viele ältere Patienten. Für die meisten von ihnen spielt die klassische Blutzuckermessung eine wichtige Rolle, um eine gute Einstellung zu erreichen und so potentielle Folgeerkrankungen zu vermeiden. Als Basis hierfür sollte ein Messgerät dienen, das einfach zu bedienen ist, um möglichen Einschränkungen älterer Menschen Rechnung zu tragen – und diese bestmöglich bei ihrem täglichen Diabetesmanagement unterstützt.
Fokus auf einfache Handhabung und Bedienung
Vor diesem Hintergrund soll das neue Blutzuckermesssystem Accu-Chek Instant insbesondere ältere Diabetespatienten und alle jene unterstützen, die sich in ihrer Therapie unsicher fühlen und daher eine einfache Messung und Hilfe beim Interpretieren der Werte wünschen. Laut Angaben des Herstellers, dem Unternehmen Roche Diabetes Care, erreicht das neue System dies wiefolgt:
- Das große, beleuchtete Display soll dafür sorgen, dass auch Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen die Messwerte gut ablesen können – selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
- Auf der Farbskala direkt neben dem Display wird jedem Messwert durch einen Pfeil die entsprechende Farbe (Rot, Blau oder Grün) zugeordnet. So sollen die Anwender:innen auf einen Blick intuitiv erkennen können, ob der aktuelle Messwert zu niedrig, zu hoch oder im Zielbereich liegt (der Zielbereich wird dabei individuell mit dem Arzt zusammen festgelegt).
- Die Accu-Chek Instant–Teststreifen sollen eine besonders breite und saugstarke Auftragsfläche bieten, die wie ein Schwamm funktioniere. So genüge bereits ein kleiner Tropfen Blut für die Messung, was mit der Stechhilfe Accu-Chek Softclix die Blutgewinnung besonders einfach und schmerzarm gelinge. Nach der Messung lassen sich die Teststreifen über einen praktischen Auswurfknopf hygienisch entsorgen.
Darüber hinaus wurde Accu-Chek Instant auf über 200 Störsubstanzen wie z. B. Arzneimittel getestet, die das Messergebnis verfälschen können. Dies liefert laut Herstellerangaben verlässliche Messergebnisse für Nutzer und ihre Behandler. Das kann besonders für ältere Menschen mit Diabetes ein wichtiger Faktor sein, da sie häufig mehrere Medikamente einnehmen müssen und dadurch ein höheres Risiko verfälschter Messwerte bestehen kann.
Auf „Accu-Chek Aviva“ folgt „Accu-Chek Instant“
Das neue Accu-Chek Instant-Blutzuckermessgerät ist ab Januar 2021 erhältlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit, das System unentgeltlich zu testen, finden Interessierte ab Januar auf www.accu-chek.de/instant.
Accu-Chek Instant ist der Nachfolger des Accu-Chek Aviva-Blutzuckermessgeräts, das im Jahr 2021 vom Markt gehen wird. Für Aviva-Nutzer ändere sich jedoch nichts, so Roche, da die dazugehörigen Teststreifen auch weiterhin und ohne Einschränkung verfügbar sein werden. Für Menschen mit Diabetes stehen zukünftig mit Instant und Guide zwei Accu-Chek-Messsysteme zur Auswahl.
Quelle: Roche Diabetes Care Deutschland | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 11 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 4 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße