Roche-Insulinpumpe wird in Hybrid-Closed-Loop-System von Diabeloop integriert

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© Roche Diabetes Care
Roche-Insulinpumpe wird in Hybrid-Closed-Loop-System von Diabeloop integriert

Als Teil des DBLG1-Systems zur automatisierten Insulindosierung (AID) von Diabeloop soll die Insulinpumpe „Accu-Chek Insight“ zukünftig das tägliche Diabetesmanagement erleichtern und die Zeit im Zielbereich der Anwender:innen verbessern. Es ist die erste Pumpe mit einer vorgefüllten Ampulle, die im Loop-Modus bedient werden kann.

Das Unternehmen Roche hat die Zusammenarbeit mit Diabeloop bekanntgegeben, in deren Rahmen seine Insulinpumpe Accu-Chek Insight zum Bestandteil des Systems DBLG1 des französischen Medizintechnikunternehmens werden und damit die automatisierte Insulindosierung (AID) unterstützen wird. So können Menschen mit Diabetes ein Hybrid-Closed-Loop-System mit einer Insulinpumpe nutzen, die über vorgefüllte Insulinampullen verfügt und es ermöglicht, sehr kleine Basalratenschritte entsprechend den individuellen Bedürfnissen abzugeben.

Als Teil des Systems ist die Pumpe mit einem CGM-System und DBLG1 verbunden – dem selbstlernenden Algorithmus von Diabeloop, der sich auf einem zugehörigen Handset befindet. Der Algorithmus analysiert Daten in Echtzeit und entscheidet, ob die Insulinabgabe gestoppt, die Basalrate angepasst oder bei Bedarf ein automatischer Korrekturbolus abgegeben wird. Laut Roche soll es bald möglich sein, die Accu-Chek Insight-Insulinpumpe mit Loop-Modus in Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz und den Niederlanden zu verordnen.

„Je personalisierter die Therapie, desto besser die Ergebnisse“

„Die Integration der Accu-Chek Insight-Insulinpumpe in ein AID-System eröffnet neue Möglichkeiten, um Menschen mit Diabetes bei der ständigen Anpassung der Insulindosis zu entlasten“, sagte Marcel Gmuender, Global Head Roche Diabetes Care. „Durch die Zusammenarbeit mit Diabeloop können wir Menschen mit Diabetes zu mehr Lebensqualität verhelfen, indem wir sie dabei unterstützen, ihren individuellen Insulinbedarf rund um die Uhr automatisch abzudecken. Wir bei Roche sind überzeugt: Je personalisierter die Therapie, desto besser die Ergebnisse.“

Marc Julien, Co-CEO von Diabeloop, ergänzt: „Gemeinsam mit Roche verfolgen wir das Ziel, Menschen mit Diabetes eine neue Möglichkeit für ihre Insulinpumpentherapie zu bieten“, „Dank der Integration der Accu-Chek Insight-Insulinpumpe in unser DBLG1 System kann Diabeloop mehr Menschen mit Diabetes in Europa unsere sichere und personalisierte Lösung für automatisiertes Diabetesmanagement anbieten.“

Über Hybrid-Closed-Loop-Systeme
Hybrid-Closed-Loop-Systeme bestehen aus einem kontinuierlichen Glukosemessgerät, einer Insulinpumpe und einem Algorithmus, der die Glukosemessungen in Echtzeit analysiert. Alle paar Minuten wird ein Glukosewert an das Gerät übermittelt, das den Algorithmus hostet. Dieser berechnet die Insulinabgabe und passt sie bei Bedarf automatisch an. Der Insulinbedarf wird dabei unter Berücksichtigung der Physiologie, der täglichen Gesamtdosis an Insulin und den Mahlzeiten festgelegt.

Die Systeme werden als Hybrid bezeichnet, weil Nutzer Informationen zu den Mahlzeiten selbst eingeben und den entsprechenden Bolus abgeben müssen. Das System automatisiert die Basalinsulinabgabe kontinuierlich, damit die Glukosewerte im Zielbereich bleiben. Manche Systeme geben darüber hinaus automatisch Korrekturboli ab, um Glukosewerte in den Zielbereich zurückzubringen.


Quelle: Roche Diabetes Care | Redaktion

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 4 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 21 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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