- Technik
Roche und Diabeloop arbeiten zusammen
2 Minuten

Roche und Diabeloop wollen künftig kooperieren. Für Roche bedeutet die Zusammenarbeit mit Diabeloop den Eintritt in den Bereich der automatisierten Insulingabe. Die französische Firma Diabeloop bietet Lösungen der therapeutischen künstlichen Intelligenz und sieht in der Partnerschaft mit Roche einen Schlüssel zum Ausbau ihrer internationalen Position. Gemeinsames Ziel ist es, das Management der Insulinpumpentherapie voranzutreiben.
Die beiden Unternehmen Roche Diabetes Care und Diabeloop haben bekanntgegeben, in Zukunft eine Kooperation einzugehen. Der französische Medizintechnik-Anbieter Diabeloop bezeichnet die Ankündigung einer Partnerschaft mit Roche als einen wichtigen Meilenstein und weiteren Schritt auf dem Weg zur internationalen Einführung der interoperablen Lösungen für die automatische Insulinabgabe.
Unternehmen wollen vom gegenseitigen Know-how profitieren
Die Lösungen von Diabeloop betten selbstlernende Algorithmen ein, um das Diabetes-Management an die Physiologie und den Lebensstil der Patienten anzupassen. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Insulinpumpen-Portfolios von Roche passe perfekt zu dieser Vision und Ziel von Diabeloop, Menschen mit Diabetes psychisch zu entlasten, heißt es in der Mitteilung von Diabeloop.
„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Roche. Starke und verlässliche Partnerschaften sind der Schlüssel zum Ausbau der internationalen Position von Diabeloop im Bereich der therapeutischen künstlichen Intelligenz“, kommentierten die Co-CEOs von Diabeloop, Erik Huneker und Marc Julien.
Für Roche bedeutet die Partnerschaft mit Diabeloop den Eintritt in den Bereich der automatisierten Insulinabgabe (AID), was von dem Unternehmen als Meilenstein in Roche Strategie des integrierten personalisierten Diabetesmanagements (iPDM) bezeichnet wird. Die Partnerschaft soll neue Möglichkeiten schaffen, um die Belastung von Menschen mit Diabetes im täglichen Therapiemanagement zu verringern und die Therapieergebnisse zu verbessern, heißt es in der Mitteilung von Roche.
Selbstlernender Algorithmus trifft auf Insulinpumpen-Expertise
Roche teilt mit, Ziele der Partnerschaft mit dem Medizintechnik-Unternehmen Diabeloop seien es, das Management der Insulinpumpentherapie voranzutreiben und neue Möglichkeiten für Menschen mit Diabetes zu schaffen, die Belastung durch die ständige Anpassung der Insulindosis zu senken, sowie die Verbesserung der Therapieergebnisse. Die Partnerschaft markiere den ersten Schritt von Roche auf dem Gebiet der automatisierten Insulinabgabe (AID) und sei ein Meilenstein in der Strategie von Roche für ein integriertes personalisiertes Diabetes-Management (iPDM).
„Alle Mitarbeiter von Roche Diabetes Care freuen sich über die neue Partnerschaft mit Diabeloop. Die Technologie von Diabeloop, die auf einem selbstlernenden Algorithmus basiert, ist einzigartig. Wir sind überzeugt, dass das Potenzial der hybriden Closed-Loop-Systeme zu einer effizienteren Technologie beitragen wird und personalisierter Ansatz des Diabetes-Managements“, sagte Marcel Gmuender, Global Head von Roche Diabetes Care.
„Eine zuverlässige Insulinabgabe ist eine wichtige Komponente in Diabeloops hybriden Closed-Loop-Systemen, in die therapeutische künstliche Intelligenz eingebettet ist. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Insulinpumpenportfolios von Roche passt perfekt zu unserer Vision, die Therapie an die Physiologie und den Lebensstil von Menschen mit Diabetes anzupassen und ihnen dabei zu helfen, weniger Zeit für die Behandlung von Diabetes aufzuwenden bei gleichzeitiger Verbesserung der Zeit im Zielbereich“, sagte Erik Huneker, Gründer und Co-CEO von Diabeloop. „Wir freuen uns darauf, mit Roche zusammenzuarbeiten und gemeinsam das Diabetes-Management zu individualisieren“, ergänzte Marc Julien, Co-CEO bei Diabeloop.
Quelle: Roche Diabetes Care |
Diabeloop
| Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße