- Technik
Sensoren mit 14 Tagen Tragedauer: neues rtCGM-System erhältlich
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Ab sofort ist in Deutschland das GlucoMen Day CGM verfügbar – ein neues System zur kontinuierliche Glukosemessung in Echtzeit mit Alarmfunktion. Es liefert im Minutentakt Glukosedaten und die Sensoren können zwei Wochen lang getragen werden.
Die kontinuierliche Glukosemessung gewinnt bei Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes zunehmend an Bedeutung, da sich die Anwender dieser Systeme bei ihrer Therapie nicht nur auf einen einzelnen Glukosemesswert, sondern auch auf Trendanalysen der Glukoseverläufe und Alarme bei zu hohen oder zu niedrigen Werten stützen können. Nun bringt das Unternehmen A. Menarini Diagnostics, eine Division der Berlin-Chemie AG, mit dem GlucoMen Day CGM ein neues kontinierliches Glukosemesssystem auf den Markt.
„Wir freuen uns sehr, GlucoMen Day CGM auf dem deutschen Markt einzuführen, denn mit dem Produkt erweitern wir das digitale Angebot für Menschen mit Diabetes, um deren Leben einfacher und sicherer zu machen. Darüber hinaus bedient unser CGM konkrete Wünsche und Anforderungen der Anwender, sei es in Bezug auf Qualität, Handhabung oder Nachhaltigkeit“, so Ulrich Schmid, General Manager der A. Menarini Diagnostics.
Sensoren werden ohne Führungsnadel angebracht
Der in das Unterhautfettgewebe eingeführte Glukosesensor ist mit einem wiederaufladbaren Transmitter verbunden, der jede Minute per Bluetooth automatisch einen neuen Glukosemesswert an die GlucoMen Day App auf einem Smartphone sendet. Die App speichert die Messwerte, stellt sie dar und analysiert sie. Durch individuell einstellbare Alarme kann der Anwender vor kritschen Situationen gewarnt werden.
Die Sensoren des GlucoMen Day CGM-Systems können 14 Tage lang getragen werden. Besonderen Komfort soll das neue System laut dem Hersteller durch die Art und Weise der Sensoranbringung bieten, die ohne die Verwendung einer Führungsnadel auskommt: Der Sensor ist in Form eines dünnen Platindrahtes aufgebaut, der stabil genug ist, um die Haut zu durchdringen und flexibel genug, um beim Tragen nicht zu stören.
Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Datensicherheit
Und auch in Sachen Nachhaltigkeit könne das neue System laut Herstellerangaben punkten: Da der Applikator zur Anbringung der Sensoren bis zu 5 Jahre wiederverwendet werden kann, falle somit auch kaum Plastikabfall an. Auch die zwei wiederaufladbarenTransmitter, die in der Grundausstattung des Systems enthalten sind, erfüllen ihre Funktion für bis zu 5 Jahre. Und selbst bei der Verpackung aus Recyclingpapier und dem Druck mit umweltfreundlichen Farben habe man Augenmerk auf Nachhaltigkeit des Systems gelegt.
Für das Management der Glukosedaten stehen dem Anwender mit dem neuen GlucoMen Day CGM-System unterschiedliche Optionen zur Verfügung: Bei Zustimmung des Anwenders werden die Daten in Echtzeit in einer Cloud auf ausschließlich europäischen Servern mit entsprechenden Datenschutzstandards gespeichert und können, wiederum nach expliziter Freigabe, durch das Team der Arztpraxis, Pflegekräfte oder Familienmitglieder eingesehen werden, z.B. mit Hilfe der GlucoLog web-Software. Die Daten können jedoch auch ausschließlich in der App auf dem Smartphone gespeichert und Glukoseberichte dann per E-Mail geteilt werden.
Eine Krankenkasse erstattet bereits, weitere sollen folgen
GlucoMen Day CGM ist für Selbstzahler und Privatversicherte ab sofort über den Webshop auf der Webseite: www.glucomenday.de erhältlich; dort sind auch weiterführende Informationen zum System abrufbar. Als erste gesetzliche Krankenkasse erstattet die AOK Baden-Württemberg ihren Versicherten bereits das neue System. Mit zahlreichen weiteren Krankenkassen finden derzeit Gepräche zur Erstattung des Systems statt.
Quelle: A. Menarini Diagnostics | Redaktion
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 7 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 7 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
