Weitere gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten

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Weitere gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten

Mehrere große gesetzliche Krankenkassen haben ihre Satzungen zugunsten des FreeStyle Libre erweitert und übernehmen ab sofort vollumfänglich die Kosten für das Flash-Glukose-Messsystem, wie das Herstellerunternehmen Abbott meldet.

Nachdem bereits seit letztem Jahr die großen gesetzlichen Krankenkassen DAK und Techniker Krankenkasse die Kosten für ihre Versicherten ab vier Jahren mit intensivierter Insulintherapie für das Flash-Glukose-Messsystem FreeStyle Libre als Satzungsleistung übernehmen, haben sich nun weitere bedeutende Kassen dazu entschieden, die Kosten für FreeStyle Libre vollständig zu übernehmen.

Dazu zählen beispielsweise die AOK PLUS, die KKH, die Knappschaft, die Mobil Oil, die SBK sowie die Audi BKK. Die komplette Liste aller erstattenden Krankenkassen kann auf www.freestyle.de eingesehen werden.

„Wachsende Anzahl von Krankenkassen erstatten die Kosten“

Dr. Ansgar Resch, General Manager von Abbott Diabetes Care Deutschland, merkt an: „Seitdem wir FreeStyle Libre 2014 in Deutschland auf den Markt gebracht haben, sehen wir eine wachsende Anzahl von gesetzlichen und privaten Krankenkassen, welche die Kosten erstatten – basierend auf den Erfahrungen von Patienten und Ärzten mit dem Produkt. So profitieren immer mehr Menschen mit Diabetes von dieser neuen Technologie und ihren Vorteilen.“

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Zur Verordnung des Flash-Glukose-Messsystems sollten Mediziner vorzugsweise das Kassenrezept „Muster 16“ (rosa Rezept) nutzen, empfiehlt Abbott in einer Presse-Information. Patienten können dieses im Webshop unter www.freestylelibre.de einlösen und sich das FreeStyle Libre-Lesegerät und -Sensoren bestellen.

So funktioniert das Flash-Glucose-Monitoring

Das FreeStyle Libre arbeitet nach dem Prinzip des Flash-Glucose-Monitorings (FGM): Glukosewerte werden nicht im Blut, sondern in der Zwischenzellflüssigkeit gemessen. Dazu wird ein Sensor in etwa der Größe eines 2-Euro-Stücks an der Oberarmrückseite platziert, welcher daraufhin kontinuierlich über bis zu 14 Tage die Glukosewerte im Gewebe (auch Gewebezucker genannt) misst.

Um den aktuellen Glukosewert abzurufen, muss der Sensor lediglich mit dem FreeStyle Libre Lesegerät oder einem Android-Smartphone mit installierter LibreLink App gescannt werden. Im Display sind dann unmittelbar der aktuelle Glukosewert, der Glukoseverlauf der letzten acht Stunden sowie der aktuelle Glukosetrend zu sehen. Letzterer zeigt dem Patienten an, in welche Richtung sich der Glukosewert bewegt, um optimal auf die aktuelle Lage zu reagieren.


Quelle: Abbott | Redaktion diabetes-online.de

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas