Langsam starten: Aktiv werden – und sich wohl fühlen

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Langsam starten: Aktiv werden – und sich wohl fühlen | Foto: Yuliia – stock.adobe.com
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Langsam starten: Aktiv werden – und sich wohl fühlen

Zehntausend Schritte, mindestens zweieinhalb Stunden Sport pro Woche und dazu Alltagsbewegung, so oft es geht. Sportliche Ratschläge, die sich ganz wunderbar anhören … Nur: Was nutzen all die Empfehlungen, wenn seit ewigen Zeiten Bewegung nicht zum Leben dazugehörte? Wie gelingt es, dem Teufelskreis zu entkommen? Unser Tipp: langsam starten!

Es gibt sie, die Menschen, die ohne Sport nicht leben können. Für jemanden, der wenig mit Aktivitäten am Hut hat, ist das schwer vorstellbar. Doch Sport und Bewegung heißt nicht, dass es Dinge sein müssen, die einfach nur anstrengend sind. Das macht über kurz oder lang keinen Spaß und schnell wird davon Abstand genommen – völlig verständlich. Denn Aktivitäten sollen Freude machen, ein gutes Gefühl vermitteln und ganz nebenbei auch noch eine Wohltat für den Körper sein.

Mit zehn Minuten starten

Wer also lange nicht so richtig aktiv war oder keine Idee hat, was mit reichlich Bauch oder eingeschränktem Laufen möglich ist, sollte ganz klein beginnen. Allein schon zehn Minuten täglich bringen eine Menge. Das kann zum Beispiel Radfahren im Bett sein. Oder man streckt im Liegen mehrmals hintereinander einfach nur die Beine in die Luft und winkelt sie danach an. Man kann sich auch bewusst fünfmal hintereinander bücken oder so weit hinunterbeugen, wie es die individuelle körperliche Verfassung zulässt.

Wer schlecht zu Fuß ist, kann auf einem Stuhl oder sogar auf einem Rollator bei festgestellter Bremse Sitz-Gymnastik machen. Dazu gibt es im Internet auf YouTube unter dem Suchbegriff „Hocker Gymnastik“ verschiedene Angebote. Es wäre einfach mal einen Versuch wert. Und auch, wenn es zu Beginn beschwerlich erscheint, machen sich Verbesserungen blitzschnell bemerkbar.

Wer lange nicht aktiv war, wird beim Einstieg ins Training wirklich belohnt und spürt bei jedem Mal, dass es einfacher und leichter wird. Und wenn sich im Anschluss Muskelkater meldet, ist das ein gutes Zeichen, dass der Organismus und damit verbunden die Muskeln wieder ans Arbeiten kommen.

Bewegung ist so individuell wie jeder Mensch

Mit Mikroschritten lässt sich arbeiten. Denn der Körper ist schnell in der Lage, etwas mehr zu schaffen. Das zeigt sich dann auch am Blutzucker: Die Werte können durch kleine aktive Einheiten bereits positiver verlaufen. Das wiederum ist Balsam für die Seele. Also weg mit stressenden Gedanken zu sportlichen Vorgaben, die erst einmal völlig unrealistisch erscheinen, und hin zu täglich zehn bewegten Minuten – sei es im Bett, auf dem Sofa, dem Rollator oder im Freien.

Rubrik ÜBER Gewicht

Hier dreht sich alles ums Thema Gewicht. Die Expertinnen Kirsten Metternich von Wolff und Dr. Astrid Tombek geben Tipps und Anregungen. Sie erklären, was rund ums Thema wichtig, hilfreich und interessant ist. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern eine E-Mail schreiben an: info@metternich24.de.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (5) Seite 40

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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