Diabetes bei Kindern: Wie Eltern Geschwisterkindern gerecht werden können

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Diabetes bei Kindern: Wie Eltern Geschwisterkindern gerecht werden können | Foto: Diabetes Zentrum Mergentheim / Michael Pogoda
Foto: Diabetes Zentrum Mergentheim / Michael Pogoda
Diabetes bei Kindern: Wie Eltern Geschwisterkindern gerecht werden können

Mit dem spannenden Thema, wie Eltern Geschwisterkindern gerecht werden können, befasste sich Diplom-Psychologe Dr. Berthold Maier aus Bad Mergentheim Ende Oktober 2025 in unserem Webinar für Familien von Kindern mit Diabetes.

In seinem Vortrag hob er hervor, wie wichtig es ist, Geschwisterkinder einzubeziehen, und verwies auf zentrale Faktoren wie den Altersabstand zwischen den Geschwisterkindern und deren Gleich- oder Verschiedenheit. Je nach Alter nehmen Geschwisterkinder die Erkrankung unterschiedlich wahr, Verständnis und Ängste variieren.

Alter beeinflusst Umgang

Ältere Geschwisterkinder kämpfen oft mit dem Gefühl der Entthronung, während jüngere Geschwisterkinder bereits im Familien-Alltag mit Diabetes aufwachsen. Entscheidend sei auch, wie die Eltern mit dem Diabetes umgehen.

Dr. Berthold Maier fasste verschiedene Aussagen einer Studie zusammen. Zu den Aussagen der Geschwisterkinder gehörten unter anderem: „Warum habe ich keinen Diabetes?“, „Schon wieder kann der Ausflug nicht stattfinden, wegen des Diabetes meiner Schwester/meines Bruders …“. Die Studie zeigte ferner, dass manche Geschwisterkinder ihre eigenen Ängste und Sorgen zurückhalten, um die Eltern nicht zusätzlich zu belasten.

Darüber hinaus äußern manche Geschwisterkinder Befürchtungen, selbst an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Auch kann es vorkommen, dass sich Geschwisterkinder im Vorschul- oder frühen Grundschulalter die Schuld am Entstehen des Diabetes bei ihrer Schwester oder ihrem Bruder geben, z. B. nach einem Streit.

Tipps für Eltern

Als wichtige Tipps gab Maier den Teilnehmenden mit auf den Weg, den Geschwisterkindern Sicherheit zu vermitteln, verständlich und altersentsprechend über den Diabetes zu sprechen, einen gerechten Umgang mit allen Kindern zu wahren, das Kind mit Diabetes nicht zu bevorzugen oder ständig in den Mittelpunkt zu stellen sowie offen über Gefühle des Geschwisterkindes zu sprechen und Konkurrenzgefühle zuzulassen.

Zudem sollten Eltern aufmerksam bleiben – auch in Bezug auf nonverbale Signale des Geschwisterkindes. Soweit möglich, sollten spezielle Auszeiten für das Geschwisterkind reserviert werden. Ebenso wichtig ist es, dass Eltern Selbstfürsorge betreiben, sich Auszeiten gönnen und Kraft tanken. Das Annehmen des Diabetes und eine gute Integration in den Familien-Alltag fallen dann leichter.

Wir freuen uns, dass unser Webinar mit diesem spannenden Thema den Abschluss des Jahres 2025 bildete und wir aufgrund der großen Nachfrage auch im Jahr 2026 Webinare für Familien mit Typ-F-Diabetes anbieten können.


von Anica Towae, Vorstand des DBW für das Ressort Kinder, Jugend und Familie

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (1/2) Seite 64-65


zur Beitragsübersicht von Diabetiker Baden-Württemberg e.V.

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  • diahexe postete ein Update vor 2 Tagen, 14 Stunden

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

  • ckmmueller postete ein Update vor 6 Tagen, 1 Stunde

    Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos

    • Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.

  • anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen

    Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.

    Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“

    Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.

    Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
    individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.

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    selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
    Unsere Mission ist einfach:

    ✔ Kindern Sicherheit geben
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    ✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.

    Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.

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