DIAschulisch: Keine Angst vor Diabetes in Kita und Schule

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DIAschulisch: Keine Angst vor Diabetes in Kita und Schule | Foto: DBW/Pixabay
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DIAschulisch: Keine Angst vor Diabetes in Kita und Schule

Sina (9 Jahre) hat seit drei Monaten Diabetes und geht in die Grundschule. Sie ist noch nicht in der Lage, ohne fremde Hilfe mit Insulinpumpe und Sensor umzugehen. Die Lehrkräfte haben Angst vor der Verantwortung und lehnen Unterstützung ab. Hier kommt DIAschulisch ins Spiel.

DIAschulisch ist ein Fortbildungsangebot des DBW, das auf die Bedürfnisse von Erziehungs- und Lehrkräften abgestimmt ist. Diese erfahren, welche Hilfe Kinder mit Typ-1-Diabetes bei der Behandlung benötigen, erhalten Tipps für den Kita- und Schulalltag und lernen, dass sie weder Angst vor der Mithilfe haben müssen noch dass sie für unabsichtliche Fehler zur Rechenschaft gezogen werden. Die Fortbildungen finden vor Ort statt.

Zudem wirken die Eltern mit, da sie ihr Kind und seine Behandlung am besten kennen. Die große Nachfrage – pro Woche findet durchschnittlich eine Veranstaltung statt – spricht für den Erfolg. Außerdem konnte 2024 eine Lehramtsstudentin im Rahmen ihrer Master-Arbeit nachweisen, dass DIAschulisch seine Ziele erreicht.

Trotz – oder wegen – des Erfolgs: Wir brauchen Ihre Unterstützung! Wir suchen immer wieder Personen, die eigene oder berufliche Erfahrungen mit Typ-1-Diabetes bei Kindern haben und in unserem Auftrag Fortbildungen in Kitas oder Schulen durchführen wollen. Auf die Aufgabe werden Sie ausführlich vorbereitet. Bei Interesse melden Sie sich unter Tel. 01 76/46 79 06 10 oder E-Mail: diaschulisch@diabetiker-bw.de.

DIAschulisch kostet uns aber auch Geld: für schriftliches Material für Kitas und Schulen und für die Honorierung der Referenten. Nicht immer haben Kitas und Schulen einen Etat für solche Fortbildungen. Wir freuen uns über jede Spende: SozialBank AG, IBAN: DE46 3702 0500 0008 7051 51.


von Reiner Hub, Vorstandsmitglied DBW

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (5) Seite 66

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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
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    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas