Spannendes und regenreiches „Kids Diabetes Camp“ am Bodensee

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Spannendes und regenreiches „Kids Diabetes Camp“ am Bodensee
Foto: DBW
Spannendes und regenreiches „Kids Diabetes Camp“ am Bodensee

In der ersten Woche der Pfingstferien trafen sich 30 Mädchen und Jungen in Radolfzell am Bodensee zum ersten Kids Diabetes Camp.

Die Kinder zwischen 8 und 13 Jahren waren aufgeregt, da es für viele der erste Urlaub ohne Eltern war. Nach dem Kennenlernen des jeweiligen Betreuers starteten wir mit einer sportlichen Olympiade. Den Eltern wurde vor der Abreise noch ein Vortrag unseres Sozialreferenten Norbert Baier angeboten.

Wetterbedingt mussten wir das Programm immer wieder anpassen. So stand am ersten Tag nach einem Spiele- und Bastel-Vormittag der Besuch des Sea Life in Konstanz an. Am Mittwoch ging es ins Kletterwerk Radolfzell zum Bouldern und Klettern – die Kinder bewiesen viel Mut und Können. Den Abschluss am Donnerstag sollte unser Ausflug in den Wild- und Freizeitpark Allensbach bilden. Nach der Wanderung zum Park und nur etwa einer Stunde im Park erwischte uns zum geplanten Mittagessen ein ordentlicher Regenschauer. Wieder im Naturfreundehaus durchnässt angekommen wärmten wir uns mit Tee.

Bei einer Schulungs-Einheit unserer Diabetologin und unserer Diabetesberaterin erfuhren die Kinder Wichtiges zur Ernährung und zur Anpassung der Therapie beim Sport. Außerdem gab es einen Austausch, was sie aus den letzten Tagen für ihr eigenes Diabetes-Handling mit nach Hause nehmen konnten.
Zum Abschluss des Camps veranstalteten wir eine Disko mit Musik und Snacks. Beim Abschiednehmen am nächsten Morgen waren die Kinder müde, aber fröhlich, und viele planen, im nächsten Jahr wiederzukommen. Wir freuen uns darauf!

Einen ausführlicheren Bericht und weitere Bilder gibt es auf unserer Homepage.


von Anica Towae, DBW-Vorstandsmitglied

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße