Transition – wenn Kinder mit Diabetes erwachsen werden: Check-up für strukturierten Übergang

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Transition – wenn Kinder mit Diabetes erwachsen werden: Lisas Weg in die Erwachsenen-Diabetologie | Foto: Tanja Schwer
Foto: Tanja Schwer
Transition – wenn Kinder mit Diabetes erwachsen werden: Check-up für strukturierten Übergang

Heute ist es so weit: Dies ist Lisas letzter Termin bei uns in der kinderdiabetologischen Sprechstunde in der Kinderklinik Böblingen. Im nächsten Monat wird sie 18 Jahre alt und für die weitere diabetologische Betreuung in die Erwachsenen-Diabetologie wechseln. Diabetesberaterin und Kinderkrankenschwester Tanja Schwer berichtet.

Der Übergang in die Erwachsenenmedizin, die Transition, betrifft die Jugendlichen oft in einer sensiblen Lebensphase, geprägt von allgemeinen Umbrüchen und Veränderungen. Die Gefahr ist groß, dass nach der Kinderklinik nur verzögert oder sogar gar keine diabetologische Betreuung mehr in Anspruch genommen wird. Die Transition ist daher ein Prozess, der strukturiert geplant und durchgeführt werden sollte. Dazu gehört auch eine frühzeitige Ankündigung, um die Familien darauf vorzubereiten.

Gut vorbereitet mit „Transitions Check-up“

Mit Abschluss des 17. Lebensjahrs werden die Familien bei uns aktiv in der Sprechstunde auf den bevorstehenden Wechsel angesprochen. Um die Familien gut vorbereitet zu übergeben, findet dann ein zusätzlicher Termin bei einer von unseren Diabetesberaterinnen statt, den wir „Transitions Check-up“ nennen. Dabei wird über viele Fragen und Themen gesprochen. In einem kleinen Flyer haben wir Schwerpunktpraxen im größeren Radius zusammengefasst. So können die Familien schon mal schauen, welche Praxen in der Nähe sind, die eventuell in Frage kommen, und einen ersten Termin vereinbaren.

Wir sind überzeugt, dass auch die Erwachsenen-Betreuung bei einem Diabetologen oder einer Diabetologin erfolgen sollte, der oder die sich gut mit jungen Erwachsenen mit Diabetes Typ 1 und auch der zunehmenden Technik in der Therapie auskennt. Im Laufe der Jahre wird es immer wieder Phasen geben, in denen ein adäquater Ansprechpartner auf Augenhöhe hilfreich ist. Dies versuchen wir den Jugendlichen zu vermitteln, die ja oft schon viele Jahre Diabetes haben und deshalb der Meinung sein könnten, alles zu wissen und zu können.

Über welche Fragen und Themen gesprochen wird und wie es bei Lisa weiterging, können Sie auf der DBW-Website vollständig lesen.


von Tanja Schwer, Diabetesberaterin DDG und Kinderkrankenschwester an der Kinderklinik Böblingen

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2024; 72 (11) Seite 67


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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas