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Das BSLCamp 2019 – Wir sind viele!
3 Minuten
Gestartet sind die meisten von uns am 5. April mit dem ersten Kennenlernen, Wiedersehen der anderen Autor*innen und Vernichten leckerer Burger im Zentrum von Mainz. Schnell war allen klar, dass dieses Wochenende nicht nur produktiv, sondern auch unheimlich harmonisch und witzig werden wird.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram anMega Burger heute Abend…war super nett mit euch von der #bloodsugarlounge Freue mich aus Sa./So.
Ein Beitrag geteilt von Matthias Momm (@matthiasmomm) am
Workshops und die erste Community-Konferenz
Das Programm für das Wochenende war geplant, alle waren motiviert und die „Hypo“-Snacks standen bereit – los geht’s!
Für mich persönlich war es das erste Mal, unter so vielen Diabetikern zu sein. Neben Nervosität (so viele fremde Menschen auf einmal, Hilfe!) packte mich aber auch die große Vorfreude auf die nächsten Tage. Endlich war ich nicht mehr die „Ausnahme unter den gesunden Menschen“, jetzt war auch ich wieder normal. Man fühlte sich sofort gut aufgenommen, ein Teil der Gruppe ohne Wenn und Aber. Wir kamen zusammen, um die Fortschritte der Blood Sugar Lounge zu besprechen und neue Ideen, Kritik und Anregungen auszutauschen – was wir mit Bravour geschafft haben.
Viele interessante und wichtige Themen (Stichwort: DSGVO) wurden uns näher erklärt und gemeinsam kämpften wir uns durch die trockene, deutsche Wüste von Regeln und Leitlinien. Es war faszinierend, wie schnell die Zeit verging und wie viele neue Ideen für die Lounge zu Stande kamen. Ich bin mir sicher, dass wir locker noch drei weitere Tage hätten weitermachen können. Allzu viel verraten möchte ich noch nicht, aber ihr könnt gespannt sein!
Das Wochenende hat mir aber vor allem eines gezeigt: Wir sind viele! Und wir sind so viel mehr als irgendwelche Stoffwechselerkrankten mit Insulin und Traubenzucker im Gepäck. Die Lounge gibt allen die Möglichkeit, sich austauschen zu können und anderen Mut zu machen. Das kann ich aus eigenen Erfahrungen bestätigen.
Vor nicht allzu langer Zeit bekam ich die Diagnose eines Typ-1-Diabetes und wusste nicht, wohin mit mir. Das Stichwort „Diabetes“ reichte aus und schon kam ich auf die Website der BSL. Was ich dort fand, machte mich zu dem positiven Menschen, der ich heute sein kann. Die Diagnose riss ein großes Loch in mein Leben, zog mich weit nach unten und rein in die Ratlosigkeit. Keiner in meiner Familie kennt sich mit der Krankheit aus und im Alter von 23 Jahren stehe ich mitten im Studium, ich hatte ehrlich gesagt andere Pläne – aber wer auch nicht?

Wir sind viele
Die Blood Sugar Lounge zeigte mir, wie schön das Leben sein kann, und brachte die Farben zurück, die mir anfangs genommen wurden. Dieses Wochenende verband die Theorie dann mit der Praxis und vor allem die Bilder mit den Menschen in der Realität. Was soll ich sagen? Ich war mehr als positiv überrascht und möchte allen da draußen Mut machen: Werdet Teil dieser tollen Community!
Was mir Sonntag nicht mehr möglich war – wer dabei war, weiß, wie nahe mir das Thema geht –, möchte ich hier nochmals in niedergeschriebene Worte fassen:
Lieber Hanno, liebe Lena (und alle, die ebenfalls in diesem Team sind!),
eure Arbeit mit der Blood Sugar Lounge hat mir gezeigt, wie schön das Leben trotz dieser Diagnose sein kann. Abseits von Fachjournal und ärztlichen Ratschlägen, zeigt ihr uns, was es wirklich bedeutet, jeden Tag mit dem etwas anderen Freund im Gepäck aufzuwachen. Ihr gebt uns die Möglichkeit, unseren Gedanken freien Lauf zu lassen und somit anderen Menschen mit (und ohne) Diabetes zu helfen und wieder Motivation zu sammeln.
Vielleicht geht es im täglichen Alltagsstress etwas unter, aber ich möchte, dass ihr wisst, wie viel eure Arbeit mir bedeutet. Wir sind so viel mehr als nur Diabetiker und können uns hier frei entfalten. Persönliche Erfahrungen helfen so viel mehr, als nur die Theorie zu dieser Krankheit zu kennen. Denn wessen Diabetes verhält sich denn wirklich so zahm, weil man an den Spritz-Ess-Abstand gedacht und die richtige Portion an Kohlenhydraten geschätzt hat?
Ihr wisst, ich könnte jetzt noch weiterschreiben, halte mich jedoch einfach kurz: Danke!

Ich freue mich auf die kommende Zeit in der BSL und alles, was noch kommen mag. Gemeinsam können wir alles schaffen, niemand ist alleine!
Wer jetzt auch Lust bekommen hat, Teil des #BSLounge-Autor*innenteams zu werden, kann sich über dieses Formular bewerben!
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 21 Stunden, 54 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 17 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 12 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 10 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 2 Tagen, 8 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 17 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 17 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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