„Hypos“ beim Hausputz (Podcast)

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„Hypos“ beim Hausputz (Podcast)

Eigentlich wollte Katharina nur vorbildlich einen angemessenen Spritz-Ess-Abstand (kurz: SEA) einhalten, doch aus irgendeinem Grund landete sie dadurch in einer fiesen Unterzuckerung. Genau dieser Moment war der Auslöser für sie, im Gespräch mit Ramona mal nachzufragen, ob ihr solche und ähnliche Situationen bekannt vorkommen. Diese Alltagssituationen, die immer wieder zu Hypoglykämien führen, egal, wie lange man schon Diabetes hat.

Putzen und Einkaufen als „Hypo“-Auslöser

Ganz weit vorne dabei als „Hypo“-Garant ist da der Hausputz. Kaum sind die Gummihandschuhe angezogen und der Lappen in die Hand genommen, rauscht der Blutzucker in den Keller. Und nach einer Unterzuckerung dann die Motivation zu finden, direkt weiterzuputzen, ist gar nicht so leicht.

Gar nicht so leicht ist das mit der „Hypo“-Verhinderung aber auch beispielsweise beim Shoppen oder bei dem durchaus ernsten Thema Alkoholkonsum.

Während Ramona und Katharina über die verschiedensten Momente nachdachten, kam dann noch das Thema „Hypo“-Helfer auf den Tisch. Wie ist das, wenn man mitten im Supermarkt – quasi an der Quelle vieler „Hypo“-Helfer – unterzuckert? Wird dann zwischendurch etwas aus dem Regal genommen und schon einmal verspeist? Wie die beiden das handhaben, erzählen sie in der aktuellen Episode!

Anmerkung der Redaktion:

Wichtig! Katharina spricht davon, dass sie nicht weiß, wie lange nach dem Alkoholkonsum die Insulinempfindlichkeit bzw. das „Hypo“-Risiko gesteigert ist. Die Insulinempfindlichkeit steigt durch den Alkohol nicht, sondern die Leber arbeitet erst das Gift (Alkohol) weg, bevor sie wieder in der Lage ist, Glukose freizusetzen – wegen dieses fehlenden Schutzes durch die Glukosefreisetzung aus der Leber steigt das Risiko.


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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 7 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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