Community-Rezept: Marzipan-Aprikosen-Plätzchen von Steffi

3 Minuten

Community-Rezept für Marzipan-Kekse von Steffi | Foto: MedTriX/Bernhard und Gabi Kölsch
Foto: MedTriX/Bernhard und Gabi Kölsch
Community-Beitrag
Community-Rezept: Marzipan-Aprikosen-Plätzchen von Steffi

Zartes Marzipan, fruchtige Aprikosen-Konfitüre und ein feiner Mürbeteig: Das Community-Rezept für Plätzchen von Steffi verbinden klassische Weihnachtsaromen zu einem himmlischen Genuss. Perfekt für die Adventszeit – unkompliziert, aromatisch und wunderbar mürbe.

Rezept: Marzipan-Aprikosen-Plätzchen

Zutaten für 25 Stück:

  • 250 g Weizenmehl, Type 550
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 110 g Erythrit
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanillezucker, 5 g
  • 130 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 50 g Aprikosen-Konfitüre
  • 120 g Marzipan
  • 100 g Zartbitterschokolade

Nährwert pro Stück, bei 25 insgesamt, ca.:

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten plus 10 Minuten Backzeit plus 1 Stunde Kühlzeit

Tipp: Wer Aprikosen-Konfitüre nicht so gern mag, kann auch jede andere Konfitüre benutzen. Aber die Kombination mit Marzipan funktioniert besonders gut und erinnert mich an Dominosteine.

Zubereitung

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl mit Mandeln, Erythrit, Vanillezucker und der Prise Salz mischen. Butter in Stückchen schneiden, zusammen mit dem Ei zu den trockenen Zutaten geben. Zu einem Mürbeteig verkneten. Im Kühlschrank eine Stunde kalt stellen.

  2. Den kalten Mürbeteig auf einer Silikon-Backunterlage ausrollen und 50 Plätzchen in Form von Kreisen, Herzen oder Sternen ausstechen. 25 auf das vorbereitete Backblech setzen. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  3. Aus dem Marzipan 25 kleine Kugeln rollen und flach drücken. Aprikosen-Konfitüre mit einem Teelöffel warmem Wasser glatt rühren. Mittig auf die 25 ungebackenen Mürbeteig-Plätzchen geben, darauf jeweils ein flaches Marzipan-Stück. Zum Abschluss jeweils die zweiten Mürbeteig-Sterne, -Kreise oder -Herzen daraufsetzen und leicht andrücken.

  4. Im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

  5. Schokolade über dem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Kalte Plätzchen damit dünn einpinseln oder mit einem Löffel die flüssige Schokolade dünn über die Plätzchen träufeln.


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

Rezepte für Menschen mit Diabetes

Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

➤ zur Rezept-Übersicht

Zur Weihnachtszeit packt Steffi die Back-Leidenschaft

„Eigentlich koche ich viel lieber, als dass ich backe. Beim Kochen habe ich mehr Flexibilität und dadurch auch mehr Mut, kreativ zu werden. Aber zur Weihnachtszeit packt es mich dann doch und ich freue mich auf die ersten Plätzchen“, berichtet Steffi.

Fotos: privat

„Dieses Rezept mag ich besonders gern, weil es mich ein bisschen an Dominosteine erinnert. In meinem Kopf ist meistens sehr viel los, doch sobald ich in der Küche stehe, kann ich richtig abschalten.“

„Am liebsten koche ich für Freundinnen und Freunde, aber manchmal fällt auch für meinen kleinen Dackel Pedro etwas ab. Meinen Typ-1-Diabetes habe ich seit 16 Jahren.“ Steffi ist auf Instagram zu finden unter: @pepmeup.diabetesblog.


von Stephanie Haack und Kirsten Metternich von Wolff

Avatar von stephanie-haack

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (12) Seite 32-33

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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