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Sollten Schule machen: Schulungen
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Gerade in den aktuellen Corona-Zeiten hat sich gezeigt, dass viele Schulen in Sachen Digitalisierung noch mächtig aufholen müssen – auch bezüglich Geräteeinweisungen und entsprechende Schulungen. Unserer Kolumnistin Alex Adabei ist dazu aufgefallen, dass die Diabetes-Szene und die Diabetologie da schon einge Schritte weiter sind.
Ein Elternabend zum Thema Digitalisierung – in Corona-Zeiten sitzen wir, mit genügend Abstand natürlich, in der großen Schulmensa. Es geht um die Anschaffung digitaler Endgeräte für jeden Schüler, jede Schülerin. Konkret hatte die Schulleitung kurz vor den Sommerferien die dringende Empfehlung für ein bestimmtes Tablet von Apple gegeben. Das hatte für Aufregung gesorgt: So ein teures Gerät! Und warum die Festlegung auf Apple? Und warum von jetzt auf gleich?
Ein Vater fragt jetzt, ob nicht einfach alle Klassen zu Tablet-Klassen werden könnten. Nein, sagt die Schulleiterin, das ist nur ein Pilotprojekt. Mehrere verzweifelte Eltern fragen nach Hilfe beim Einrichten des Geräts. Könnte dafür nicht an der Schule eine Stelle geschaffen werden? Nein, sagt die Schulleiterin, alles, was das Kollegium in Sachen Digitalisierung/Einführung neuer Medien leistet, macht es schon nebenher. Geld für eine Extra-Stelle gibt es nicht.
Gibt’s in der Diabetologie bereits: strukturierte Schulungen
Tja, ich würde sagen, da sind viele Menschen mit Diabetes und überhaupt die Diabetes-Szene und die Diabetologie schon einen Schritt weiter: Es werden Daten aus Pumpe, CGM-System oder Blutzuckermessgerät ausgelesen, analysiert und besprochen. Die Geräte werden meistens, wenn auch manchmal widerstrebend, von den Krankenkassen bezahlt.
Und: Es gibt Geräteeinweisungen und Schulungen! Strukturierte Schulungen mit gesichertem Wissen und geregeltem Ablauf! Es gibt sogar den Beruf der Diabetesberaterin, in dem es vor allem darum geht, Menschen mit Diabetes zu schulen und zu coachen. Das ist wichtig, damit diese ihre Ziele erreichen können und nicht im schlimmsten Fall das Gegenteil davon.
Viele Schulen hingegen wurschteln sich ohne jegliche Hilfe von außen durch, und was passiert, ist oft genug vom freiwilligen Engagement einzelner Lehrer abhängig. Es gibt keine strukturierte Vorgehensweise für die Einführung neuer Medien, für die nun so dringend geforderte Digitalisierung. Klar ist, dass es beim Diabetes längst nicht immer ideal läuft und es ein langer Weg war, bis das heutige System etabliert war, das ja, wie viele wissen, auch viele Schwächen hat. Trotzdem wäre es schön, wenn einige Elemente aus dem Diabetes-System auf Deutschlands Schulen übertragen würden.
von Alex Adabei

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (11) Seite 90
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 10 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 8 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
