Disziplin vs. Zimtschnecken (Podcast)

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Disziplin vs. Zimtschnecken (Podcast)

Katharina und Lisa sprechen über Disziplin und merken schnell: Da gibt es zwischen den beiden große Unterschiede. Über (mangelnde) Disziplin im Diabetes-Management, bei der Ernährung und beim Sport gibt es einiges zu erzählen.

Disziplin, Geduld und Willensstärke bringen im Leben einfach nicht so viel Freude wie leckeres Essen und im Leben auch mal fünfe gerade sein lassen, finden Katharina und Lisa. Und dennoch sind beide an unterschiedlichen Punkten im Leben diszipliniert – und haben daran sogar Freude. Aber die größte Frage ist natürlich: Wie viel Disziplin brauchen die beiden für ihr Leben mit Diabetes?

Gibt es ein Kontingent an Disziplin, das man aufbrauchen kann? Katharina fürchtet, dass sie, wenn dem so ist, alles für ihr Diabetes-Management verpulvert – oder ist sie einfach von Grund auf undiszipliniert? Sich selbst zu dauerhafter gesunder Ernährung und zu Sport zu zwingen, scheint für sie zumindest unmöglich, während sie sich bei bestimmten Gewebezuckerwerten zu einem Spritz-Ess-Abstand (oder gar zu Verzicht) zwingen kann. Und bei Lisa? Da ist das genau andersrum.

Kann Disziplin Spaß bringen?

Aber gibt es eigentlich einen Trick, disziplinierter zu werden? Insbesondere im Umgang mit Diabetes? Bleiben dabei dann nicht die Lebensfreude, der Genuss und die Entspanntheit auf der Strecke? Im Gespräch ergeben sich viele Fragen, die die beiden selbst nicht richtig beantworten können. Trotzdem bleibt das Gefühl: Irgendwie war es gut, sich das alles mal (wieder) vor Augen zu führen.

Geht es euch bei unseren Podcast-Themen auch manchmal so, dass sie euch nachhaltig beschäftigen? Nach welchen Episoden habt ihr Dinge aus eurem Diabetes-Alltag noch einmal überdacht?


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von Lisa Schütte und Katharina Weirauch

Lisa war Autorin in der Blood Sugar Lounge und hat dort aus dem Leben mit Diabetes berichtet. Hier findet ihr alle Beiträge aus dieser Zeit:

Mit einem Herz aus Kuchen und Nerven aus Zuckerwatte kaut Katharina so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Darum erzählt sie seit 2015 auf verschiedenen Kanälen von ihrem Leben mit Diabetes Typ 1 und Depressionen. Auch beruflich hat Katharina als Social-Media- und Community-Managerin häufig mit Diabetes zu tun. Ab jetzt auch als Autorin für den Diabetes-Anker.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße