- Aus der Community
Ein kleiner Piks
2 Minuten
Kurz vor Ostern war es bei Tine soweit: Sie hat ihre erste COVID-19-Schutzimpfung erhalten. Was diese für sie bedeutet und welche Reaktionen ihr Körper – vor allem auch ihr Blutzucker – zeigten, beschreibt sie in ihrem aktuellen Kolumnen-Beitrag.
Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: Ende März wurde ich gegen COVID-19 geimpft. Endlich! Nach dem Tag der Impfung habe ich mich wirklich lange gesehnt. Zwar ändert sich dadurch natürlich nicht direkt etwas in meinem Alltag, und die Impfung selbst bietet auch keinen hundertprozentigen Schutz.
Aber nach langer Zeit so ein kleines bisschen Durchatmen, ein bisschen weniger Angst haben, das kann mir die Impfung aktuell auf jeden Fall geben. Und darauf wartete ich, wie viele von uns, ungeduldig. Über mögliche Impfreaktionen habe ich mich im Vorfeld natürlich informiert und war gespannt, wie mein Körper und mein Diabetes wohl darauf reagieren würden.
Spontaner Impftermin kurz vor Ostern
Kurz vor Ostern war es dann tatsächlich so weit: Mein recht spontaner Impftermin stand an, und das auch noch in dem geschützten Raum meiner Hausarztpraxis bei mir um die Ecke. Somit war es dort auch Zeit für meinen allerersten COVID-19-Schnelltest. Diesen muss man vor der Impfung machen, denn geimpft wird nur, wer negativ und, falls bereits erkrankt, seit mindestens drei Monaten genesen ist. Das Impfen selbst ging, wie jede andere Impfung auch, sehr, sehr schnell. Ein kleiner Piks.
Danach bin ich wieder nach Hause gegangen und konnte sogar noch ein paar Stunden arbeiten, bevor ich dann nach und nach müder wurde. Die folgenden Stunden und Tage waren gefüllt von unterschiedlichsten Reaktionen meines Körpers auf die Impfung, und den Rest der kurzen Osterwoche konnte ich dann nicht mehr arbeiten. Denn zur starken Müdigkeit kam bei mir am Abend Fieber mit steigenden Temperaturen. Mein Immunsystem war also aktiv.
Stabiler Blutzucker trotz Impfreaktion
Das letzte Mal Fieber war bei mir bestimmt 15 Jahre her, daher wusste ich gar nicht mehr so genau, wie sich das anfühlt – und ich brauche es auch so schnell nicht wieder. Mein Kopf wurde langsam heißer und immer heißer. Gleichzeitig setzte ein Schüttelfrost ein, und meine Haut reagierte sehr sensibel auf verschiedenste Stoffe und Berührungen. Die erste Nacht nach der Impfung war kurz und wurde mehrmals unterbrochen, ich wachte oft auf. Und mein linker Arm, der Impfarm, schmerzte rund um die Einstichstelle.
Der Tag nach der Impfung war geprägt von Fieber und Gliederschmerzen, und erst am zweiten Tag nach der Impfung ging das Fieber langsam wieder runter. Die Körperschmerzen waren noch ein paar Tage da, die Erschöpfung auch. Am längsten blieben ein leicht kribbeliges Gefühl und ein Druck im Impfarm, was beides nach 5 Tagen wegging. Übrigens: Mein Blutzucker war die ganze Zeit über relativ stabil, leicht erhöht, manchmal leicht zu niedrig, aber alles machbar. Alles in allem ein paar Tage für das große Ganze. Würde ich es wieder machen? Klar!
Eure Tine
Martina „Tine“ Trommer lebt seit Jahren in der Hauptstadt, bloggt seit ihrer Diabetesdiagnose 2013 unter icaneateverything.com sowie auf der Blood Sugar Lounge und schreibt regelmäßig in ihrer Diabetes-Journal-Kolumne „diabetes and the city“ über ihr Leben mit Diabetes in Berlin. |
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (6) Seite 44
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
Martina „Tine“ Trommer lebt seit Jahren in der Hauptstadt, bloggt seit ihrer Diabetesdiagnose 2013 unter
