So viele Diabetes-Superhelden… 🦸🦸‍♀️

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Community-Beitrag
So viele Diabetes-Superhelden… 🦸🦸‍♀️

Und wir?

Ich bin keine Supersportlerin, ich bin keine Marathon-Läuferin oder Schwimmerin… ich wandere auch nicht über hohe Berge, laufe nicht den Camino, ich bin keine Künstlerin, und ich bin keine Schauspielerin – ich stehe in keinem Rampenlicht dieser Welt… (was ich auch gar nicht will 😉).

Quelle: https://pixabay.com/images/id-5754636/

In Anlehnung an meinen Artikel zur Unsichtbarkeit des Diabetes hier mal ein paar Gedanken…

Quelle: https://pixabay.com/images/id-3185727/

Manchmal, wenn ich diese Geschichten lese von Menschen mit Diabetes, die Tennis-Stars, Schauspieler, Top-Politiker sind oder sonst irgendwelche tollen Dinge tun – die Alpen überqueren oder die Welt umrunden oder in die Tiefsee tauchen, und das trotz oder mit Diabetes nach dem Motto „jetzt erst recht“… dann fühle ich mich gar nicht inspiriert. Nicht, dass ich die Leistung dieser Menschen nicht wertschätze, im Gegenteil… ich weiß ja, was es heißt, all diese Dinge mit Diabetes im Gepäck zu leisten. Ich bin auch nicht neidisch – im Gegenteil, ich bewundere die Leistungen sehr.

Ich weiß auch, dass viele Menschen, bei denen Diabetes diagnostiziert wird, erst einmal in ein Loch fallen und Zeit brauchen, bis sie ihre Krankheit verstehen und akzeptieren lernen. Bestimmt helfen in diesem Moment auch diese Erfolgs-Stories von den prominenten Menschen mit Diabetes.

Aber…
Ich kann all das trotz Diabetes nicht! Habe ich da etwas falsch gemacht?

Ich bin schon mit mir, meinem Diabetes und meinem Beruf und meinem alltäglichen Leben ganz gut ausgelastet – offensichtlich hat mir der Diabetes nicht die Super-Power-Kräfte gegeben, denke ich dann…

Quelle: Pixabay, bearbeitet: Caro Pudmensky / https://pixabay.com/images/id-1633667/

Ich meine das alles nicht sarkastisch und bewundere die Leistung dieser Menschen und habe höchste Achtung davor. Aber es gibt auch Menschen wie mich, Normalos, die einfach nur ihren ganz gewöhnlichen Alltag mit ihrem Diabetes meistern – ist auch nicht immer so einfach! Diese Tatsache muss eigentlich noch besser, auch unter nicht diabetischen Menschen, verstanden werden! Hierzu passt ja auch mein Artikel zum Thema „Unsichtbarkeit“.

Quelle: Pixabay, bearbeitet: Caro Pudmensky / https://pixabay.com/images/id-303422/

Also, hier gibt es jetzt mal eine Goldmedaille, einen Riesen-Applaus und eine Ehrenurkunde für alle Menschen, die ihren Alltag mit Diabetes meistern: mit allen Höhen und Tiefen, ohne sich davon entmutigen zu lassen, und wenn dann mal die Stimmung im Keller ist und die Batterien leer sind, sich wieder aufrappeln und weitermachen.

Quelle: https://pixabay.com/images/id-303422/

Sollte das Aufrappeln mal nicht alleine funktionieren, dann ist Hilfe Holen angesagt! In der Community oder aber auch in professioneller Form beim Diabetologen und bei Psychologen. Es gibt auch Fachpsychologen mit dem Schwerpunkt Diabetes (Psychodiabetologie). Informationen findet man zum Beispiel auch bei der DDG.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in ein neues, gutes und spannendes Jahr 2023 mit vielen persönlichen Helden-Momenten!😉🦸‍♀️

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    • Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.

  • anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen

    Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.

    Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“

    Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.

    Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
    individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.

    So können Kinder lernen, wachsen und
    selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
    Unsere Mission ist einfach:

    ✔ Kindern Sicherheit geben
    ✔ Familien den Alltag erleichtern
    ✔ Kita- und Schulteams entlasten
    ✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.

    Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.

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