100 Jahre Insulin – ein Grund zum Feiern

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Community-Beitrag
100 Jahre Insulin – ein Grund zum Feiern

Bis vor 100 Jahren war die Diagnose „Typ-1-Diabetes“ noch ein Todesurteil. Denn die Möglichkeit, das dem Körper fehlende Insulin zu ersetzen, war nicht gegeben. Im Juli 1921 gelang der erste Schritt, das zu ändern: Frederick Banting (Mediziner) und Charles Best (Biochemiker) isolierten zum ersten Mal erfolgreich Insulin aus der Bauchspeicheldrüse von Hunden.

Nur wenige Tage später injizierten sie das gewonnene Insulin einem Hund mit Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung und konnten eine darauf beruhende Blutzuckersenkung beobachten. Dies war der Ursprung der Insulin-basierten Diabetes-Therapie. 100 Jahre und viele Entwicklungsschritte später wird dies (nicht nur) in Berlin gefeiert!

„100 Jahre Insulin“ – das Event

Am 24. Juli 2021 widmet diabetesDE der Entdeckung des Insulins einen hybriden Festakt. Das bedeutet: Die Veranstaltung findet zum Teil analog in Berlin für geladene Gäste und zum Teil digital per Livestream für Patient*innen und Interessierte statt. So können sämtliche Hygienemaßnahmen berücksichtigt und der Tag dennoch angemessen gefeiert werden.

Ab 10 Uhr könnt ihr das Event kostenlos auf 100-jahre-insulin.de verfolgen. Einer der Programmpunkte wird „100 Jahre, viele Geschichten“ sein, eine Aktion, von der wir in der #BSLounge bereits hier berichtet haben.

Quelle: unsplash

Das erwartet euch

Die Eröffnungsrede des Festaktes wird Bundesgesundheitsminister Jens Spahn halten. Gefolgt von Vorträgen unter anderem von Dr. Jens Kröger (Diabetologe) und Matthias Steiner (Olympiasieger mit Typ-1-Diabetes). Das anschließende Patient*innen-Programm wird nicht nur die Geschichte des Insulins in den Vordergrund stellen, sondern auch aktuelle Themen wie die Glukoseüberwachung und neue Forschungsergebnisse aufgreifen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier.

Die Geschichte des Insulins in der #BSLounge

Entdeckung, (Weiter-)Entwicklung und Zukunftsvisionen rund um das lebenswichtige Hormon Insulin spielen natürlich auch bei den #BSLounge-Autor*innen immer wieder eine Rolle. Einige Beiträge dazu findet ihr hier:

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 15 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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