Aufzeichnung jetzt ansehen: Online-Roundtable „Nieren im Blick“

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Aufzeichnung jetzt ansehen: Online-Roundtable „Nieren im Blick“ | Foto: MedTriX
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Aufzeichnung jetzt ansehen: Online-Roundtable „Nieren im Blick“

Warum sind Nierenkrankheiten so häufig und werden so selten entdeckt? Was können Nieren-Screenings hier leisten? Wie bewältigen Betroffene ihren Alltag mit einer chronischen Nierenkrankheit? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Online-Roundtable „Nieren im Blick“ in einem einstündigen Dialog zur Nierengesundheit diskutiert, den der Bundesverband Niere e.V. mit MedTriX Deutschland als Medienpartner zum Weltnierentag 2026 veranstaltet hat. Die Aufzeichnung der Veranstaltung wurde kann hier angesehen werden.

Die Talkrunde mit Betroffenen und Gesundheitsexpert:innen moderierte ein einzigartiges Duo, das unterschiedlicher nicht hätte sein können: Prof. Dr. Thorsten Feldkamp (Rendsburg-Eckernförde) ist Nephrologe und Tobias Radloff (Wiesbaden) TV-Journalist. Sie führten gut verständlich und kurzweilig durch den gemeinsamen Austausch über persönliche Erfahrungen mit einer chronischen Nierenkrankheit und gingen auf medizinische Fragen ein.

Nierenpatient:innen diskutieren mit Ärzt:innen über Höhen und Tiefen im Alltag mit einer Nierenkrankheit

Den Anfang des einstündigen Talks machte Stefanie Neuhäuser. Nach fast 11 Jahren partnerloser Heimdialyse erhielt sie im zurückliegenden Jahr endlich eine Nierenspende. Wie ihre Reise als Nierenpatient:in verlief – von der Diagnose bis heute – und was sie anderen Betroffenen im Umgang mit einer Nierenkrankheit empfiehlt, berichtete die Kölner Juristin und Trainerin der Erwachsenenbildung beim Online-Roundtable.

Nach dem ersten Schock über die Diagnose sei es wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern „sich auf seine Stärken zu besinnen, auf das, was einem wichtig ist im Leben und sich nicht davon abbringen zu lassen“, betonte sie. Der Kontakt zu anderen Betroffenen, am besten im Netzwerk der Nierenselbsthilfe, sei hier besonders wichtig.

Alle Informationen zum Bundesverband Niere e.V. gibt es unter www.bnev.de.

Während der TV-Journalist mehr oder weniger klassische Publikumsfragen stellte, ordnete der Nierenfacharzt die wichtigsten Aussagen medizinisch ein. So erläuterte Prof. Feldkamp u.a., dass durch neue Medikamente wie SGLT2-Hemmer und GLP1-Rezeptoragonisten sowohl die Dialysebehandlung als auch Herz-Kreislaufkomplikationen bis ins hohe Alter verschoben werden könnten.

Beim Thema Früherkennung und Prävention sowie der Therapie von häufig mit einer chronischen Nierenkrankheit einhergehenden Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stiegen die weiteren anwesenden Ärzt:innen in die Diskussion ein: die Hausärztin Dr. Petra Sandow und der Kardiologe Prof. Dr. Mark Lüdde.

„Es lohnt sich wirklich, auf die Niere zu achten“

Das Bewusstsein für, aber auch das fachliche Wissen über chronische Nierenkrankheiten müsse insbesondere in der hausärztlichen Praxis vorhanden sein. Mittels Urin- und Bluttests sei es heute sehr einfach, eine Diagnose frühzeitig zu stellen, zudem gebe es die bereits erwähnten wirksamen medikamentösen Therapien, um Nierenerkrankungen gut zu behandeln und eine Dialysepflicht hinauszuzögern oder sogar zu verhindern. „Es lohnt sich wirklich, auf die Niere zu achten“, betonte Dr. Sandow, um so etwa Patient:innen vor einer drohenden Dialysetherapie zu bewahren.

Im Dialog mit den beiden Moderatoren kam auch die ehemalige Dialysepflegekraft und frühere Dialysepatientin Angela Drähne zu Wort, deren Nierentransplantation über 18 Jahre zurückliegt. Sie berichtete über Ängste und Sorgen von Patient:innen, aber auch darüber, welche Wege es gibt, aus einem seelischen Tief wieder herauszufinden, was durch eine starke Unterstützung aus der Nierenselbsthilfe oft einfacher gelänge.

Gegenüber Ärzt:innen und Pflegepersonal benötige es hingegen „Zeit und Geduld, um erstmal „Vertrauen aufzubauen“, meinte sie. Obwohl viele nierenkranke Patient:innen auf psychosoziale Unterstützung angewiesen seien, bleibe das Thema schwierig – allein die Terminvergabe für eine Psychotherapie sei langwierig und problematisch.

Gerade die hausärztlichen Kolleg:innen sollten deshalb immer ein offenes Ohr für ihre Patient:innen haben, bei psychischen Problemen selbst supportive Gespräche anbieten und im akuten Fall direkte psychologische Hilfe anfordern, empfahl empfahl Dr. Sandow. Prof. Dr. Mark Lüdde ergänzte, dass komplexe Erkrankungen wie chronische Nierenkrankheiten Teamwork zwischen Patient:innen, Hausärzt:innen und Fachärzt:innen seien.


von Redaktion Diabetes Anker

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  • Hallo zusammen,
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    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

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      Liebe Grüße

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