Neue Videoreihe von diabetesDE: „Wir fragen – Diabetes-Experten antworten“

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© diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Neue Videoreihe von diabetesDE: „Wir fragen – Diabetes-Experten antworten“

Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe veröffentlicht ab sofort alle zwei Wochen neue Videos, in denen Experten kurz und prägnant Kenntnisse zu jeweils drei Fragen rund um den Diabetes vermitteln. Die Reihe richtet sich sowohl an neu diagnostizierte Patient:innen als auch an Menschen, die schon länger Diabetes haben.

Mittlerweile sind etwa acht Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes erkrankt, die meisten von ihnen leben mit Typ-2-Diabetes. Für Neudiagnostizierte ändert sich mit der Diagnose der Alltag. Zum lebenslangen Management gehört die tägliche Auseinandersetzung mit ihrer Ernährung, körperlicher Aktivität und in der Regel auch einer medikamentösen Behandlung. 99 Prozent ihrer Therapiezeit sind Betroffene auf sich selbst gestellt.

Alles dabei: Diabetes-Grundlagen und aktuelle Themen

Wer neu an Diabetes erkrankt ist oder Angehörige und Freunde mit einer kürzlich erhaltenen Diabetes-Diagnose hat, steht also zunächst vor vielen Fragen. Etwa: Was ist der Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes? Wie hoch ist mein eigenes Risiko für Typ-2-Diabetes? Kann ich selbst etwas tun, um das Risiko zu senken? Kompakt und leicht verständlich statt lang und kompliziert – so wünschen sich viele Betroffene und Interessierte erste Informationen zum Einstieg.

„Frisch mit der Diagnose Diabetes Typ 1 oder Typ 2 konfrontierte Menschen fühlen sich häufig mit der Flut an ersten Informationen überfordert“, weiß Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, zu berichten. Und auch Menschen, die bereits länger mit der chronischen Stoffwechselerkrankung leben, benötigen mitunter aktuelle Kenntnisse zu spezielleren Themen. Denn im Verlauf der Erkrankung ergeben sich wiederum häufig Fragen zu bestimmten Therapieaspekten oder Diabetestechnologien.

Diabetes-Journal-Chefredakteur als Experte in der ersten Folge

Beide Perspektiven und Situationen werden in einer neuen kostenfreien Videoreihe „Wir fragen – Diabetes-Experten antworten“ der gemeinnützigen Organisation diabetesDE berücksichtigt. Darin vermitteln u.a. Diabetolog:innen und Diabetesberater:innen kurz und prägnant Kenntnisse zu jeweils drei Fragen rund um die Stoffwechselerkrankung. „Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, die Videoreihe mitzugestalten – senden Sie uns Ihre Fragen, auf die unsere Experten in den Videos eingehen sollen, an info@diabetesde.org“, betont Nicole Mattig-Fabian.

Die Videos werden jeweils im Abstand von zwei Wochen donnerstags veröffentlicht. In der ersten Folge mit diabetesDE-Vorstandsmitglied und Diabetes-Journal-Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak geht es um die Unterschiede zwischen den einzelnen Diabetes-Formen und um das individuelle Risiko für Typ-2-Diabetes. In den nächsten Folgen werden u.a. Ernährung, Bewegung und Diabetestechnologien im Fokus stehen.


von Redaktion Diabetes-Anker

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mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 7 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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