Fr1da-Studie: Neue Wege in der Diagnostik des Typ-1-Diabetes

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Fr1da-Studie: Neue Wege in der Diagnostik des Typ-1-Diabetes | Foto: Konstantin Yuganov – stock.adobe.com
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Fr1da-Studie: Neue Wege in der Diagnostik des Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes erkennen, lange bevor die ersten Symptome auftreten? Die Studie „Fr1da – früh erkennen, früh gut behandeln“ ermöglicht seit 2015 die Früherkennung von Typ-1-Diabetes mit einem einfachen Bluttest. Über 240.000 Kinder sind bisher dabei. Wir fassen alles Wichtige zusammen.

Ich bin froh, dass ich bei der Fr1da-Studie mitgemacht habe. So wurde mein Diabetes schon entdeckt, bevor ich überhaupt in den Überzucker geraten hätte können“, erklärt Timo. Der heute 16-Jährige war 2015 eines der ersten Kinder, das an der Fr1da-Studie teilgenommen hat.

Typ-1-Diabetes lässt sich im Blut bereits Jahre vor den ersten Krankheitszeichen sicher und einfach erkennen. Hierzu wird das Blut der Kinder auf das Vorliegen von Insel-Autoantikörpern untersucht, die als Anzeichen für eine Autoimmun-Reaktion dienen.

Die Bildung von Insel-Autoantikörpern beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter und die Erkrankung entwickelt sich über Monate oder Jahre symptomlos, sodass Eltern oder Ärzte und Ärztinnen keinen Hinweis darauf haben. Wenn mindestens zwei verschiedene solcher Insel-Autoantikörper im Blut nachweisbar sind, liegt ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes vor.

Sanfter Einstieg durch Früherkennung

Die Bildung von Insel-Autoantikörpern beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter und die Erkrankung entwickelt sich über Monate oder Jahre symptomlos, sodass Eltern oder Ärzte und Ärztinnen keinen Hinweis darauf haben. Wenn mindestens zwei verschiedene solcher Insel-Autoantikörper im Blut nachweisbar sind, liegt ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes vor.

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