- Behandlung
Fr1da-Studie: Neue Wege in der Diagnostik des Typ-1-Diabetes
5 Minuten

Typ-1-Diabetes erkennen, lange bevor die ersten Symptome auftreten? Die Studie „Fr1da – früh erkennen, früh gut behandeln“ ermöglicht seit 2015 die Früherkennung von Typ-1-Diabetes mit einem einfachen Bluttest. Über 240.000 Kinder sind bisher dabei. Wir fassen alles Wichtige zusammen.
Ich bin froh, dass ich bei der Fr1da-Studie mitgemacht habe. So wurde mein Diabetes schon entdeckt, bevor ich überhaupt in den Überzucker geraten hätte können“, erklärt Timo. Der heute 16-Jährige war 2015 eines der ersten Kinder, das an der Fr1da-Studie teilgenommen hat.
Typ-1-Diabetes lässt sich im Blut bereits Jahre vor den ersten Krankheitszeichen sicher und einfach erkennen. Hierzu wird das Blut der Kinder auf das Vorliegen von Insel-Autoantikörpern untersucht, die als Anzeichen für eine Autoimmun-Reaktion dienen.
Die Bildung von Insel-Autoantikörpern beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter und die Erkrankung entwickelt sich über Monate oder Jahre symptomlos, sodass Eltern oder Ärzte und Ärztinnen keinen Hinweis darauf haben. Wenn mindestens zwei verschiedene solcher Insel-Autoantikörper im Blut nachweisbar sind, liegt ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes vor.
Sanfter Einstieg durch Früherkennung
Auch Timos Blut wies zwei verschiedene Insel-Autoantikörper auf. Mit seiner Familie kam er daher regelmäßig zur Kontroll-Untersuchung ins Studienzentrum von Helmholtz Munich. Durch die Aufklärung und Betreuung konnten er und seine Familie sich auf die Diagnose einstellen und mit der Behandlung vertraut machen, bevor Timo akute Symptome hatte.
2018 begann Timos Blutzucker dann zu steigen, die klinische Manifestation des Typ-1-Diabetes folgte – bei Timo ohne eine diabetische Ketoazidose.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 6 Tagen, 12 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
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Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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