Internationales Statement zur Schulbetreuung

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Internationales Statement zur Schulbetreuung

Die Kinder-Diabetesgesellschaft ISPAD diskutierte bei ihrem Jahreskongress nicht nur über wissenschaftliche Themen, sondern verabschiedete auch eine internationales Statement zur Schulbetreuung.

Dabei unterstützt ISPAD die Einhaltung des gesetzlichen Schutzes für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, damit sie die Schule besuchen können, dort sicher sind und bei allen schulischen Aktivitäten eine optimale medizinische Versorgung erhalten.

Ergänzung der Leitlinien

Bereits 2018 gab ISPAD eine Positionserklärung zu Typ-1-Diabetes in Schulen in Auftrag. Dadurch sollten Schulen bei der Umsetzung der Konzepte der wissenschaftlichen Leitlinien unterstützt werden. Das neue Positionspapier zielt darauf ab, Bildungsbehörden, Schulen, Schulpersonal, Eltern und politische Entscheidungsträger klar über definierte Rollen, rechtliche Verantwortlichkeiten, Menschenrechte und Verpflichtungen zum Wohl aller Schüler mit Diabetes zu informieren. Die Hauptaufgabe der ISPAD besteht darin, mit weltweit gültigen Prinzipien ein sicheres Lernumfeld in der Schule zu gewährleisten und Unklarheiten über die Rollen und Pflichten zu beseitigen.

Nationale Regelungen umsetzen

Nationale Regelungen sind erforderlich, da davon ausgegangen werden muss, dass ein Schüler mit Diabetes mehr als die Hälfte seiner wachen Stunden in der Obhut und Betreuung der Schule verbringen kann, einschließlich der Zeit, die er außerhalb der Sicherheit seines Zuhauses bei außerschulischen Aktivitäten, Schulsporttagen, Ausflügen, Exkursionen und Klassenreisen verbringt. Dabei ist die Zeit in der Schule oft der schwierigste Teil des Tages, um den Glukosespiegel im Zielbereich zu halten. Der übliche Schultag umfasst viele Variablen, die den Glukosespiegel beeinflussen, z. B. sitzende Lernzeiten, körperlich aktive Zeiten, Essens- und Snackzeiten sowie emotionale Schwankungen wie Aufregung und Stress.

Grundrechte von Schülern mit Diabetes

ISPAD setzt sich dafür ein, dass das absolute Mindestmaß an Betreuung von Kindern mit Typ-1-Diabetes in der Schule in allen Ländern den folgenden zwei Grundsätzen entspricht:

Das vollständige Dokument mit 14 Abschnitten zu allen Aspekten der außerhäuslichen Betreuung und 43 Literaturzitaten zum Untermauern der Empfehlungen wird demnächst auf der Website der ISPAD veröffentlicht. Eine deutsche Übersetzung ist in Vorbereitung.


von Prof. Dr. med. Thomas Danne

Prof. Dr. med. Thomas Danne ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Diabetologe. Er war Chefarzt der Klinik für Pädiatrische Diabetologie am Kinderkrankenhaus Auf der Bult (Hannover) und ist seit April 2024 Chief Medical Officer International bei Breakthrough T1D. Er hat über 300 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht.

 Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2023; 11 (4) Seite 22

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  • uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂