Rezept für Blumenkohl-Thunfisch-Pizza – fettfreundlich und zuckerfrei

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Rezept für Blumenkohl-Thunfisch-Pizza – fettfreundlich und zuckerfrei
Foto: two4food.de, Bernhard Kölsch (Fotos), Gabi Kölsch (Styling)
Rezept für Blumenkohl-Thunfisch-Pizza – fettfreundlich und zuckerfrei

Mit diesem Rezept gelingt eine leckere, gesunde Blumenkohl-Thunfisch-Pizza, die nicht nur fettfreundlich und zuckerfrei, sondern auch einfach zuzubereiten ist.

Die Basis dieser Pizza besteht aus feinen Blumenkohlbröseln, die mit Eiern, Parmesan, Flohsamenschalen und aromatischen Gewürzen. Dadurch entsteht eine knusprige und gleichzeitig leichte Alternative zum herkömmlichen Pizzaboden. Belegt wird die Blumenkohl-Thunfisch-Pizza mit einem würzigen Tomaten-Sugo, frischem Gemüse und saftigem Thunfisch. Abgerundet wird die Pizza mit einer Prise Paprikapulver und bestreut mit geriebenem Käse.

Rezept: Blumenkohl-Thunfisch-Pizza

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g gehackte Dosen-Tomaten
  • 1 EL Aceto-Balsamico-Essig
  • etwas Kräutersalz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 200 g Blumenkohlröschen
  • 3 Eier
  • 20 g geriebener Parmesan
  • 2 TL Flohsamenschalen
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 1 rote Paprikaschote
  • 10 Kirschtomaten
  • 1 Dose Thunfisch, in eigenem Saft, 140 g abgetropft
  • 50 g fettarmer Käse, gerieben
  • etwas Paprikapulver edelsüß
  • 1 Handvoll Rucola

Nährwert pro Portion ca.:

Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Zubereitung

  1. Gemüsezwiebel abziehen, kalt waschen, vierteln und in schmale Streifen schneiden. Knoblauch abziehen, fein hacken, mit den gehackten Tomaten mischen, mit Essig, Salz und Pfeffer würzen.

  2. Die geputzten, gewaschenen Blumenkohlröschen in einer Küchenmaschine zu feinen Bröseln hacken. Zusammen mit Eiern, geriebenem Parmesan, Flohsamenschalen, Oregano sowie Kräutersalz und Pfeffer zu einer Masse verrühren, 15 Minuten quellen lassen.

  3. Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- Unterhitze) aufheizen. Zwei Backbleche mit je einer Lage Backpapier auslegen. Die gequollene Blumenkohl-Masse auf die beiden Bleche teilen und jeweils einen Fladen daraus fomen.

  4. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiebeleiste 15 Minuten vorbacken.

  5. In der Zwischenzeit die Paprikaschote putzen, waschen und in kleine Stückchen schneiden. Kirschtomaten waschen und halbieren.

  6. Thunfisch abtropfen lassen, mit einer Gabel grob zerpflücken. Rucola waschen, auf einem Küchenkrepp trocknen.

  7. Vorgegarte Blumenkohlböden mit Tomaten-Sugo bestreichen.

  8. Gemüse und Thunfisch darauf verteilen, mit geriebenem Käse bestreuen. Etwas Paprikapulver darüberstäuben, im Ofen weitere 15 bis 20 Minuten garen.

  9. Auf Brettchen oder Tellern anrichten und mit Rucola bestreuen.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Bewusst naschen und snacken: Zucker, Salz und Fett – weniger ist mehr!“

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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von Kirsten Metternich von Wolff

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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2024; 72 (5) Seite 78

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Tag, 11 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag

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