Blaubeer-Parfait

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© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Blaubeer-Parfait

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Eis – zu Hause und unterwegs“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 7/2016.

Zutaten für 4 Portionen:

300 g Blaubeeren
100 g Stevia-Erythritol- Süße
150 ml fettreduzierte Schlagsahne, 21 % Fett
2 frische Eigelb
1 Vanilleschote
150 g Magerquark
30 g gehackte Mandeln

Die Zubereitung:

Eine rechteckige Form, z. B. eine Kastenkuchenform, mit Klarsichtfolie auskleiden. Die Blaubeeren verlesen, waschen, auf einem Küchenkrepp trocknen, ¾ in ein hohes Gefäß geben und einen Esslöffel Stevia-Erythritol-Süße dazugeben. Mit einem Passierstab nach Geschmack stückig oder sämig pürieren (s. Abb. 1).

Sahne sehr steif schlagen und kalt stellen. Wasser in einem Topf erhitzen. Die frischen Eigelbe in eine Metallschüssel geben, mit 90 g Stevia-Erythritol-Süße und Vanillemark über dem Wasserbad mit dem Handrührgerät etwa 5 Minuten cremig schlagen. Anschließend Schüssel in kaltes Wasser stellen und weitere 5 Minuten mit dem Mixer durchquirlen.

Dann Quark und geschlagene Sahne unterheben (s. Abb. 2) . Die Hälfte der Creme in die Form füllen, dann Blaubeermark darübergeben und zum Schluss mit restlicher Creme abschließen (s. Abb. 3). Mit einer Gabel kreisförmig durch die Schichten ziehen, so dass ein Marmormuster entsteht.

Über Nacht für etwa 8 bis 10 Stunden in die Kühltruhe stellen und die restlichen Blaubeeren kalt stellen. Am Folgetag die Form aus der Truhe nehmen. Form kurz in heißes Wasser setzen, damit sich das Parfait besser aus ihr löst. Vorsichtig auf eine Platte stürzen, Folie abziehen und Parfait wieder umdrehen. Eine Viertelstunde antauen lassen, mit den restlichen Blaubeeren und Mandelstiften bestreuen, in Scheiben schneiden.

Nährwert pro Portion ca.:

10 g Eiweiß
15 g Fett
8 g Kohlenhydrate
(davon 4 g
anrechnungspflichtig)
5 g Ballaststoffe
151 mg Cholesterin
36 mg Natrium
207 mg Kalium
185 mg Phosphor
207 Kilokalorien
828 Kilojoule


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (7) Seite 79

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße